Und der Hersteller zeigt nicht nur das Topmodell

Am 15. April 2021 wird es soweit sein und Mercedes zieht die Tücher vom neuen EQS. Die vollelektrische Limousine wird dann das EQ-Portfolio um EQA und EQC – beides SUVs – um einen Luxusliner erweitern. Dabei baut das Modell auf der modularen Architektur für Elektrofahrzeuge der Luxus- und Oberklasse auf. Der EQS wird also nicht der letzte Elektro-Mercedes in diesen Segmenten bleiben.

Um uns bis zur offiziellen Premiere weiter bei EQS-Laune zu halten, versorgt uns Mercedes immer mal wieder mit einer weitere Scheibe der großen Salami. Jetzt in Form von Details und Fotos des Interieurs. Dabei fällt vor allem das riesige Display ins Auge, welches mit einer Breite von 141 Zentimeter zurecht auf den Namen Hyperscreen getauft wurde.

Alle Details – beispielsweise zur Herstellung, zur Rechenleistung, zur erlebbaren Fläche und den wichtigsten Funktionen – des gewaltigen Bildschirms lesen Sie bei uns hier auf unserer Website InsideEVs.de. 

Hier soll es nämlich vorrangig um ein anderes Thema gehen, denn Mercedes jetzt zu den wenigen Herstellern, die zu einer Fahrzeugpräsentation nicht nur die Hochglanzbilder der schicken Vollausstattungen veröffentlichen. Klar: Der riesige Hyperscreen macht ganz schön was her, ist technisch eine Neuerung und wird das Modell künftig von einer schnöden S-Klasse abheben, aber er wird eben auch eine optionale Sonderausstattung bleiben.

Deshalb ist es immer wieder interessant, wenn ein Autobauer auch Bilder der weniger gut ausgestatteten Versionen zeigt. 

2022 Mercedes EQS Innenraum ohne Hyperscreen
2022 Mercedes EQS Innenraum ohne Hyperscreen
2022 Mercedes EQS Innenraum ohne Hyperscreen

Wie unschwer an den obigen Fotos zu erkennen, wird aus dem aufregenden EQS-Cockpit – wenn die 141-Zentimeter-Leinwand erstmal aus dem Innenraum verbannt wurde – ziemlich schnell ein Innenraum, der dem der aktuellen S-Klasse zum verwechseln ähnlich sieht. Wir finden das nicht schlimm. Ganz im Gegenteil sogar. Denn auch das Cockpit der Luxuslimousine mit konventionellen Antrieben ist ziemlich gut geworden.

Ebenfalls nett von Mercedes: Durch die drei unterschiedlichen Aufnahmen wissen wir jetzt bereits, dass der EQS in unterschiedlichen Ausstattungslinien kommen wird. Und anscheinend ist auch eine besonders sportlich ausgelegte dabei, wie die in rotes Licht gehüllte Kabine und das abgeflachte Lenkrad beweisen. 

Beschäftigen wir uns aber noch kurz mit ein paar neuen Features: "Hey Mercedes" versteht jetzt bis zu 27 Sprachen, der optionale Fahrsound des EQS ist interaktiv und reagiert auf gut ein Dutzend verschiedener Parameter wie Stellung des Fahrpedals, Geschwindigkeit oder Rekuperation.

Das Burmester-Surround-Soundsystem umfasst im EQS 15 Lautsprecher mit einer Gesamtleistung von 710 Watt und wenn Sie weder Musik noch Fahrgeräusche hören möchten, liefern drei neue Energizing Nautre-Programme Sounds wie "Waldlichtung", "Meeresrauschen" oder "Sommerregen".

Welche Sinne der EQS laut Mercedes noch ansprechen soll und wie der Hersteller dies anstellt? Auch dazu haben wir mehr Infos auf InsideEVs.de für Sie vorbereitet. 

Übrigens: Der EQS kommt in Europa in diesem August auf den Markt. Welche Preise der Hersteller aufrufen wird, ist noch nicht bekannt.

Bildergalerie: 2022 Mercedes EQS Interieur