EQS, EQA, EQB, EQE, EQE SUV und EQS SUV: Neues zum Produktionsstart

Im Jahr 2022 will Mercedes acht Elektroautos der EQ-Reihe anbieten. Bereits auf dem Markt sind der EQV und der EQC. Es fehlen also noch sechs EQ-Modelle: EQA, EQB, EQE, EQS, EQE SUV und EQS SUV. Nun verrät Mercedes Genaueres zum Produktionsstart dieser Autos.

Im Mai 2019 wurde die Produktion des EQC im Werk Bremen in die laufende Serienfertigung von GLC und C-Klasse integriert. Nur wenige Monate später lief die Produktion in China an - bei einem Joint Venture namens BBAC in Peking. 2020 startete die Produktion des EQV im nordspanischen Vitoria.

Ebenfalls bereits erfolgt ist der Produktionsstart des EQA im Werk Rastatt. Öffentlich präsentiert wird das von Mercedes als elektrisches Kompakt-SUV bezeichnete Modell am 20. Januar 2021. Die Produktion in Rastatt erfolgt wie bei EQC und EQV parallel zu den konventionell angetriebenen A-Klasse-Varianten (A-Klasse, A‑Klasse Limousine, B-Klasse, GLA). Im Jahr 2021 folgt dann die Produktion des EQA auch bei BBAC in Peking für den chinesischen Markt.

Der EQB wird ab dem Jahr 2021 an zwei Standorten produziert: im ungarischen Werk Kecskemét für den Weltmarkt und bei BBAC für China. Das Auto wird von Mercedes als elektrisch angetriebenes Kompakt-SUV eingestuft, nicht als Kompaktvan.

Im ersten Halbjahr 2021 startet in der Factory 56 in Sindelfingen die Produktion des EQS. Er nutzt als erstes Modell die neue Elektroplattform für die Luxus- und Oberklasse. Dort werden auch die konventionelle S-Klasse und künftig auch die Mercedes-Maybach S-Klasse gebaut.

In der zweiten Jahreshälfte 2021 beginnt in Bremen und kurz darauf in Peking die Produktion der "Business-Limousine" EQE.

Zwei weitere EQ-Modelle sind EQE SUV und EQS SUV. Sie sollen ab 2022 in Tuscaloosa (USA) gebaut werden - wieder auf der gleichen Linie wie die entsprechenden normalen SUVs, also wohl GLE und GLS.

2022 werden dann insgesamt acht EQ-Fahrzeuge produziert. Ähnlich wie BMW setzt Mercedes auf Flexibilität: In den Werken können parallel Fahrzeuge mit konventionellem Antrieb, Plug-in-Hybride und Elektroautos parallel gebaut werden - je nach Nachfrage. Ganz sicher ist man sich offenbar nicht, dass die Elektromobilität demnächst das Szepter übernimmt. Doch rechnet der Stuttgarter Hersteller damit, dass ab 2030 mehr als die Hälfte der Mercedes-Verkäufe Plug-in-Hybride und Elektrofahrzeuge sein werden.

Nur noch als Elektroauto angeboten wird der Smart. Der EQ Fortwo inklusive Cabrio wird im französischen Hambach gefertigt, der EQ Forfour dagegen im slowenischen Novo Mesto. Die nächste Generation jedoch soll in China von einem Joint Venture mit Geely gebaut werden.

Bildergalerie: Mercedes-EQ-Modelle