Der nächste Schritt zur Serienreife

Marc Philipp Gemballa ist nicht nur der Name von Uwe Gemballas Sohn, sondern auch von dessen Unternehmen, das aktuell ein fürs Frühjahr angekündigtes Offroad-Supercar vorbereitet. Selbiges wurde bereits mehrmals angeteasert, mit der richtigen Vorstellung scheint es aber noch ein wenig zu dauern.

Immerhin scheint man nun eine weitere Hürde auf dem Weg zur Serienreife übersprungen zu haben. Gemballa hat nämlich angekündigt, bei der Entwicklung des Antriebs mit Ruf zusammen zu arbeiten.  

Details zum Projekt sind noch größtenteils geheim, allerdings wissen wir, dass Gemballas Supercar auf einem Porsche 911 Turbo S (992) basieren wird. Die Design-Inspiration kommt eindeutig von der Zuffenhausener Ikone 959. 

Als Antrieb soll der 3,8-Liter-Biturbo-Boxer aus dem Turbo S dienen, allerdings will Ruf hier noch ein wenig mehr Leistung heraus kitzeln. Im Serientrimm bringt es das Aggregat auf 640 PS und 800 Nm. Nach der Ruf-Kur sollen mehr als 750 PS und 920 Nm Drehmoment anstehen. 

Marc Philipp Gemballa zufolge hält die Maschine auch nach der Leistungssteigerung den aktuellen Emissions-Vorgaben stand. Zudem gab das Unternehmen bekannt, dass alle 10 Exemplare der Launch Edition bereits verkauft sind. 

Das bedeutet, dass von der vorgesehenen Gesamtproduktion noch 30 Fahrzeuge übrig sind. Diese könnten nach dem offiziellen Debüt, das noch fürs Frühjahr 2021 vorgesehen ist, ihre Käufer finden. Ob die eigentliche Produktion noch in diesem Jahr anläuft, ist eine andere Frage. 

Der höhergelegte Supersportler befindet sich bereits seit mehr als zwei Jahren in der Entwicklung. Wir drücken Marc Philipp Gemballa die Daumen, dass er seinen Traum verwirklichen kann.

Bildergalerie: Marc Philipp Gemballa Porsche 911 Project