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Honda Ropot setzt Toter-Winkel-Warner auf die Schultern von Schulkindern

Nein, das ist kein Druckfehler und er sieht so süß aus wie er heißt

Honda Ropot

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Von: Jacob Oliva

Veröffentlicht von: Stefan Wagner

8. Dez. 2020 um 10:05 Uhr

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Es ist schon wieder zwei Jahre her, dass Honda die Entwicklung von ASIMO (Advanced Step in Innovative Mobility) eingestellt hat. Der kleine humanoide Roboter hatte die Welt insgesamt 18 Jahre lang mit seinem Auftreten verzückt. 

Nun jedoch zeigen uns die Japaner ASIMOs inoffiziellen Nachkommen. Sagen Sie Hallo zu Ropot - einem noch viel kleineren Roboter, der die Toter-Winkel-Technologie des Konzerns nutzt, um die Straßen sicherer für unseren Nachwuchs zu machen. 

Stellen Sie sich Ropot wie eine Art Schutzengel für Kinder vor, die alleine zur Schule laufen. Er agiert dabei quasi wie ein zweites Paar Augen und Ohren. 

Dazu muss man sagen, dass es in Japan - anders als etwa in den USA - eher so läuft wie bei uns. Es ist normal, dass bereits Erstklässler alleine zur Schule und auch wieder nach Hause laufen. Hondas Ropot hat zum Ziel diese Strecken sicherer zu machen. Es handelt sich dabei um einen etwa Hand-großen Roboter, der am Gurt des Schulranzens festgemacht wird. Die Technologie befindet sich aktuell noch in der Entwicklung und wird derzeit getestet. 

Wie funktioniert Ropot? Am ersten Schultag muss ein Elternteil gemeinsam mit seinem Kind zur Schule laufen, damit das Kind die Route kennenlernt. Hier "lernt" auch Ropot mit Hilfe des Erziehungsberechtigten den Weg. An Kreuzungen erinnert Ropot das Kind durch hör- und fühlbare Warnungen, dass es links und rechts schauen muss, bevor es die Straße überquert.  

Abgesehen davon erkennt Ropot auch Fahrzeuge, die sich von hinten nähern und warnt seinen Träger entsprechend - genauso, wie ein Toter-Winkel-Warner im Auto funktioniert. Er verfügt zudem über einen Tracker, der die Erziehungsberechtigten informiert, sobald das Kind das vorgegebene Ziel erreicht hat. 

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Laut Hondas Forschung sind besonders Siebenjährige anfällig für Unfälle auf der Straße. Das Unternehmen denkt, dass Kinder in diesem Alter lediglich über zwei Drittel des Sichtfelds Erwachsener verfügen, was das Laufen im öffentlichen Straßenverkehr signifikant gefährlicher macht. 

Honda hat bisher noch keinen exakten Zeitrahmen für Ropots Marktstart bekanntgegeben, allerdings hat man bereits eine Feld-Studie in Auftrag gegeben, die Feedback von echten Nutzern bringen soll. 

Bildergalerie: Honda Ropot

Honda Ropot

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Quelle: Honda via Jalopnik

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