"Run-out Line-up" zum Auslaufen der aktuellen Generation

Dass beim Nissan Qashqai eine neue Generation ansteht, wissen wir - schließlich fahren schon zahlreiche Erlkönige durch die Gegend. Möglicherweise verspätet sich der Neuling aber. Jedenfalls präsentieren die Japaner nun ein Run-out Line-up der auslaufenden Generation: Das Kompakt-SUV gibt es ab sofort nur noch in den Versionen Shiro, Zama und Akari, die Nissan als Sondermodelle bezeichnet.

Die neuen Versionen treten an die Stelle der bisherigen Ausstattungen Visia, Acenta, N-Way, N-Connecta, N-Tec, Tekna und Tekna+. Bisher gab es sieben Ausstattungen, ab sofort nur noch drei. Außerdem entfallen die Diesel, als Motorisierungen gibt es nur noch den 1.3 T-GDI mit 140 oder 158 PS. Kennern wird auffallen, dass der stärkere Benziner nun zwei PS weniger hat als bisher; das kommt wohl daher, dass die Aggregate von Euro 6d-Temp auf Euro 6d umgestellt wurden.

Die neue Preisliste ist nun sehr übersichtlich:

  Shiro Zama Akari
1.3 DIG-T 140 PS 6MT 26.548 Euro 28.829 Euro 28.829 Euro
1.3 DIG-T 158 PS DCT 30.399 Euro 32.680 Euro 35.307 Euro

Den Vortrieb übernimmt nun stets der 1,3-Liter-Turbobenziner. Während die Einstiegsversion mit 140 PS an eine Sechsgang-Schaltung gekoppelt ist, übernimmt in der 158-PS-Ausführung ein Siebengang-Doppelkupplungsgetriebe die Kraftübertragung.

Die Version Shiro basiert auf der alten Ausstattung Acenta und bietet unter anderem eine Sitzheizung vorne, eine Zwei-Zonen-Klimaautomatik, elektrisch einstell- und anklappbare Außenspiegel, Licht- und Regensensor, Nebelscheinwerfer sowie 17-Zoll-Alufelgen. Das Infotainmentsystem wird über einen 7,0-Zoll-Touchscreen gesteuert.

DAB-Radio, WiFi- und Bluetooth-Schnittschnelle sowie eine Smartphone-Anbindung per Apple CarPlay und Android Auto sind ebenfalls an Bord. Für Sicherheit sorgen ein Antikollisionssystem mit Fußgängererkennung, Spurhalte- und Fernlicht-Assistent sowie eine Verkehrszeichenerkennung. Parkpiepser und Rückfahrkamera helfen beim Rangieren.

Der Qashqai Zama (siehe Bild oben) basiert auf N-Connecta. Er fährt auf 18-Zoll-Alufelgen vor. Das Design-Paket aus silberner Dachreling und Panoramaglasdach ist ebenso inbegriffen wie das 360-Grad-Rundumsicht-System, Ambientelicht, abgedunkelte Scheiben und das modulare Verstausystem Flexi-Board.

Neues Topmodell ist der Akari mit 19-Zoll-Alufelgen, LED-Scheinwerfern mit adaptivem Lichtsystem, Nappaleder-Sitzen und elektrischer Sitzeinstellung für den Fahrer.

Optional gibt es Dachboxen mit gesenkten Preisen. So kostet die 380-Liter-Box nun nur noch knapp 330 Euro (statt 383 Euro), die große 630-Liter-Box wird statt für fast 500 Euro für knapp 430 Euro angeboten. Einen Fahrradträger für die Anhängerkupplung gibt es jetzt bereits für rund 395 statt 459 Euro. Auch Seitenschweller aus Edelstahl gibt es jetzt für 409 statt für 487 Euro; Gummifußmatten und eine Kofferraummatte gibt es im Paket jetzt ab 102 statt 146 Euro.

Bildergalerie: 2019 Nissan Qashqai 1.3 DIG-T im Test