Kommt schon VW, ihr führt hier wirklich niemanden aufs Glatteis

Es ist ein wenig absurd und ziemlich witzig, VW bei der Erprobung des neuen ID.4 zuzusehen. Im November letzten und im März dieses Jahres erwischten unsere Fotografen einen Prototypen, dessen Tarnung ihn aussehen lassen sollte wie einen Opel Grandland X. Jetzt haben sie es wieder getan. Diesmal allerdings spielt der elektrische Crossover nicht den Fake-Rüsselsheimer, sondern inszeniert sich als falscher Kia.

Offensichtlich handelt es sich unter dieser bizarr aussehenden Front, die Kias aktuelles Grill-Design nachahmt, noch immer um das gleiche Auto. Weitere Überraschungen hinsichtlich der Exterieur-Form oder der Abmessungen bleiben aus. Daher ist davon auszugehen, dass wir es hier bereits mit der Serienkarosserie des ID.4 zu tun haben.

Sollten Sie noch nicht vertraut mit Volkswagens zweitem neuen E-Auto sein: Es handelt sich dabei um einen Crossover, der wohl erst mit Heck-, später dann auch mit Allradantrieb kommen wird. Die vorläufige Topversion dürfte über zwei Elektromotoren (einen pro Achse) mit zusammen 306 PS und Vierradantrieb verfügen. Die Reichweite soll bei bis zu 500 Kilometer nach WLTP liegen. Möglicherweise plant man in Wolfsburg auch einen sportlicheren Ableger namens GTX.

Bereits 2017 wurde der ID.4 als Studie I.D. Crozz angeteasert. Was die Größe betrifft, liegt er zwischen Tiguan und Tiguan Allspace, dank VWs modularem Elektrobaukasten wird er beim Raumangebot aber mindestens auf Augenhöhe mit dem größeren Allspace sein.

VW hat bereits bekanntgegeben, dass der ID.4 noch 2020 offiziell vorgestellt werden soll. Wann genau, ist aber weiter unklar.

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