Aus dem I.D. Crozz wird Realität

Aus der Designstudie I.D.Crozz wird Realität: Die Serienversion des Elektro-SUVs wird ID.4 heißen und soll noch 2020 an den Start gehen. In einem Webcast (siehe Video oben) gibt Volkswagen nun einen konkreten Ausblick auf das Auto.

Nach dem ID.3 läuft damit nun der Countdown für das zweite Elektroauto auf der Basis des Modularen E-Antriebsbaukastens (MEB). Der ID.4 wird als "Weltauto" in Europa, China und den USA verkauft.

Das Design ist besonders aerodynamisch ausgelegt. Dadurch soll die Reichweite je nach Version bis zu 500 Kilometer betragen. Auf den Markt kommt der ID.4 zunächst mit Heckantrieb, folgen wird eine Version mit Allradantrieb.

VW verspricht einen tiefen Schwerpunkt durch die im Boden angeordnete Batterie und eine gute Achslastverteilung. Wie alle MEB-Modelle soll der ID.4 auch ungewöhnlich viel Platz im Innenraum bieten. Die Bedienung wird weitgehend über Touch-Flächen und eine Sprachsteuerung erfolgen.

Für Volkswagen sind der ID.4 und der ID.3 wichtige Meilensteine auf dem Weg, die Marke bis zum Jahr 2050 CO2-neutral zu machen. Bereits bis 2025 soll der CO2-Ausstoß der Volkswagen Flotte um ein Drittel gesenkt werden.

Aktuell arbeitet VW daran, das Modellprogramm zu elektrifizieren. Wie die reinen Elektroautos sollen künftig auch neue Mildhybrid- und Plug-in-Hybrid-Autos dazu beitragen, die CO2-Flottenemissionen zu senken.

Deshalb stellt VW in seinem neuen Webcast nicht nur die ID.-Modelle in den Fokus, sondern auch Plug-in-Hybrid-Modelle wie den neuen Touareg R: Er ist mit 462 PS der derzeit stärkste Volkswagen auf dem Markt.

Außerdem präsentiert VW den neuen Golf GTE, der mit seinem Plug-in-Hybrid-System 245 PS stark ist, den neuen Golf GTD mit Twindosing-Technologie (zwei Adblue-Zudosierungen für die beiden SCR-Kats) und die achte Generation des Golf GTI mit 245 PS.

Bildergalerie: VW ID.4