Warum hat BMW das Ding nie gebaut?

BMW hat aktuell keinen dreitürigen Kompaktsportler in seinem Portfolio, von einem waschechten 1er M ganz zu schweigen. Allerdings hat eine BMW- und Mini-Werkstatt im englischen Coventry das Problem nun auf maximal coole und traumhafte Weise gelöst, indem sie einen M140i mit einem M2 gekreuzt hat. Das Ergebnis sieht zum Niederknien aus und wirft die Frage auf, warum man in München nie an einen "richtigen" M-1er gedacht hat.

Die komplette Front samt breiten Backen sowie die Heckschürze und die hinteren XL-Kotflügel stammen vom M2. Gerade die Anpassung des hinteren Seitenteils an den 1er dürfte eine knifflige Aufgabe gewesen sein. Dank eines aggressiveren Diffusors und einer geänderten Vierrohr-Auspuffanlage wirkt das Heck noch auffälliger. 

Der Erbauer dieses großartigen BMWs erzählte dem amerikanischen Magazin Road & Track, dass die Komponenten von einem verunfallten M2 stammen. Ob auch die breiteren, performanteren Achsen des Coupé übernommen wurden, ist nicht bekannt.

 

Der B58-3,0-Liter-Turbo-Reihensechszylinder des M140i wurde aber beibehalten. Im Serientrimm leistet er 340 PS und 500 Nm. Offenbar überlegten die Verantwortlichen, das 410 PS starke Dreiliter-Biturbo-Aggregat des M2 Competition zu installieren, allerdings kriegt man den B58 mit einigen Optimierungen relativ einfach auf ähnliche oder gar bessere Leistungswerte.

Aktuell ist dieses Auto noch ein Einzelstück und soll dem Unternehmen als Promo-Fahrzeug erhalten bleiben. Man überlegt aber, ob man den Umbau in Zukunft nicht auch vermarkten möchte. Derzeit befindet sich der M140i-M2-Crossover noch in der Fertigstellung und Preise müssen noch kalkuliert werden. Mit etwa 20.000 Pfund, also etwa 22.500 Euro, sollte man laut Erbauer aber rechnen.

 

Bildergalerie: BMW M140i M2 Umbau