Bisher nur eine interessante Zukunftsvision

Die meisten Mittelmotor-Sportwagen kommen nach wie vor aus Europa. Autos wie der Lancia Stratos, der Ferrari F430, der Porsche Carrera GT, der Audi R8 und viele andere. Italienische und deutsche Marken beherrschen die Szene.

Aber nur die meisten kommen aus Europa, nicht alle. Es gibt Ausnahmen aus den USA wie den Pontiac Fiero der 80er-Jahre (ein Mittelmotor-Sportwagen mit Vier- und Sechszylindern, der sogar in der Stadt Pontiac hergestellt wurde, die im Bundesstaat Michigan liegt), der 60er-Jahre-Rennwagen Ford GT40 und natürlich die Chevrolet Corvette. Auch ein paar japanische Mittelmotor-Sportwagen gibt es, wie den Honda NSX oder den Toyota MR2.

Aber was, wenn Mazda einen eigenen Mittelmotor-Sportwagen bauen würde? Wie würde er aussehen? Der Autodesign-Künstler Joseph Robinson hat seine eigene Vorstellung eines solchen Sportlers entwickelt und sie bei Behance gepostet.

Laut Robinson soll sein Mazda-Sportler einen Hybrid-Antriebsstrang haben. Als Verbrenner würde ein Renesis-Rotationsmotor (also ein Wankelmotor) eingesetzt. Er bekommt Unterstützung durch einen Elektromotor.

Man sollte sich allerdings keine allzu großen Hoffnungen auf einen Wankelmotor machen. Ob er in Zeiten verschärfter Emissionsstandards eine Chance hat, ist zweifelhaft. Aber er ist natürlich typisch Mazda und das Auto wäre ein guter Nachfolger für den RX-8, der ja auch einen Mittelmotor (allerdings einen Front-Mittelmotor) besaß. Robinson nennt den Wagen allerdings Mazda 9, nicht RX-9.

Der markentypische Wankelmotor passt gut zu Robinsons Idee, einen Sportwagen zu kreieren, der das Image der japanischen Marke weiter hebt und sie in Richtung Premium führt. Außerdem könnte Mazda mit einem solchen Wagen in den Motorsport zurückkehren, so Robinson.

Quelle: Behance

Bildergalerie: Mazda 9: Rendering von Joseph Robinson