Home

News

Green Cars

Elektro-Neuzulassungen im Januar und Februar 2020: plus 140 Prozent

Elektroautos und Plug-in-Hybride etwa gleich beliebt

Renault Zoe (2019)

Stefan Leichsenring Stefan Leichsenring

Von: Stefan Leichsenring

13. Mär. 2020 um 17:55 Uhr

Als bevorzugte Quelle Motor1.com auf Google hinzufügen

Teilen

In Deutschland wurden im Januar und Februar 32.674 E-Fahrzeuge (Elektroautos, Plug-in-Hybride und Brennstoffzellenautos) neu zugelassen. Das ist ein Plus von 140 Prozent.

Der Anteil am Gesamtmarkt lag bei knapp 7 Prozent und damit mehr als doppelt so hoch wie im Gesamtjahr 2019, wo es nur 3 Prozent waren. Damit scheint sich die Prognose von "Auto-Professor" Stefan Bratzel zu bestätigen, der für das Gesamtjahr 2020 einen E-Fahrzeug-Anteil (BEVs und PHEVs) von sechs Prozent prognostiziert hat. 

Dabei waren Elektroautos und Plug-in-Hybride praktisch gleich beliebt: Von beiden elektrifizierten Fahrzeugtypen wurden jeweils etwa 16.000 Stück beim Kraftfahrtbundesamt registriert. Brennstoffzellenautos (FCEV) spielen erwartungsgemäß keine wesentliche Rolle: Das Tankstellennetz für Wasserstoff ist dünn und die Zahl der angebotenen Fahrzeuge gering.  

Mehr zum E-Fahrzeug-Markt:

Plug-in-Hybride und Elektroautos: 6 Prozent Marktanteil schon 2020?

Meistverkaufte Elektroautos 2019: Renault Zoe, BMW i3, Tesla Model 3

Reinhard Zirpel, Präsident des Verbandes der Internationalen Kraftfahrzeughersteller (VDIK) betonte: "Wir erleben 2020 bei den Neuzulassungen von Elektrofahrzeugen einen echten Niveausprung gegenüber dem Vorjahr. Fördermaßnahmen wie der Umweltbonus oder Steuererleichterungen und die Modelloffensiven der Hersteller haben den Kunden gezeigt, dass Staat und Industrie es mit den alternativen Antrieben ernst meinen.“

external_image

Auch Hybridfahrzeuge ohne Stecker (HEV) waren beliebt: In den ersten beiden Monaten des Jahres wurden fast 44.000 Stück davon neu zugelassen, also deutlich mehr als von Elektroautos und Plug-in-Hybriden. Hier war die Zunahme gegenüber dem Vorjahr mit 69 Prozent stark, aber nicht so stark wie bei BEVs und PHEVs.

Bei Erdgasfahrzeugen (CNG) gab es eine Verdoppelung der Nachfrage gegenüber dem Vorjahr, aber auf geringem Niveau: Mit 1.630 neu zugelassenen Autos fristet CNG als Kraftstoff nur noch ein Nischendasein. Deren Anteil dürfte langfristig zurückgehen, da kürzlich VW angekündigt hat, die Technik nicht mehr weiter zu entwickeln. Ansonsten bietet nur noch Fiat CNG-Autos an. Praktisch keine Rolle mehr spielen LPG-Antriebe, also Autos mit Flüssiggas.

Diesen Artikel teilen

Meistgelesen

Carado CV600 Pro (2026) im Test: Reichen sechs Meter für drei Wochen Familienurlaub mit Hund?

Carado CV600 Pro (2026) im Test: Reichen sechs Meter für drei Wochen Familienurlaub mit Hund?

Royal Enfield Classic 650: Edles, streng limitiertes Sondermodell zum Geburtstag

Royal Enfield Classic 650: Edles, streng limitiertes Sondermodell zum Geburtstag

Dacia Striker: Das kostet der Günstig-Kombi und so sieht das Basismodell aus

Dacia Striker: Das kostet der Günstig-Kombi und so sieht das Basismodell aus

Porsche baut keinen elektrischen Supersportwagen, weil keine Nachfrage besteht

Porsche baut keinen elektrischen Supersportwagen, weil keine Nachfrage besteht

AKTUELLSTE ARTIKEL

Auch interessant



Der nächste ID. Buzz soll billiger werden



Benimar Kaleo (2026): Viel Wohnmobil für unter 60.000 Euro?



Audi-Elektroauto erzielt Rekord: 1.338 km mit einer Ladung



Mazda CX-80 Diesel (2026) im Video: Ist Downsizing doch Unsinn?



Diese exzentrischen Stromer sind Saudi-Arabiens erste eigene Autos



Geld für Autozubehör sparen? Skoda hat eine ungewöhnliche Idee ...



Elektrisches Mercedes-AMG GT 53 4-Türer Coupé hat „authentischen“ Sechszylinder-Sound