Fiat Panda und 500 gibt es schon als Hybrid, jetzt ist auch Lancias Überlebenskünstler dran

Vor gut drei Wochen präsentierte Fiat Mildhybrid-Versionen des 500 und des Panda. Solide Hausmannskost, könnte man sagen. Aber - zumindest laut Datenblatt - mit gehörigem Spritspar-Potenzial zu einem relativ attraktiven Preis. 

Nun darf auch Lancia von der neuen Technologie profitieren. "Was, die gibt's noch?", mögen Sie sich jetzt vielleicht fragen. Aber ja, so ist es. Zumindest in Italien und das mit einem einzigen, übrig gebliebenen Modell, dem Ypsilon. Selbiger sorgte zuletzt für Schlagzeilen, die für die Konzernmarke Alfa Romeo ein ziemliches Desaster darstellen. 

Natürlich basiert der Ypsilon weitgehend auf dem Fiat 500 und teilt sich mit ihm eine große Menge an Komponenten. Da macht der neue Hybrid-Antrieb keine Ausnahme.

Bildergalerie: Lancia Ypsilon Monogram

Faktisch ist der Ypsilon Hybrid mechanisch identisch zu den neuen 500 und Panda Mildhybriden. Alle drei Autos werden von einem neuen 1,0-Liter-Dreizylinder-Saugbenziner angetrieben, der 70 PS und 91 Nm Drehmoment mobilisiert. Gekoppelt ist er mit einem 12-Volt-Riemen-Starter-Generator und einer kleinen Lithium-Ionen-Batterie (Kapazität: 11 Amperstunden).

Gegenüber seinem herkömmlichen Benziner-Counterpart soll der Ypsilon Hybrid bis zu 20 Prozent Sprit sparen. Bei den beiden Fiats ergibt sich sogar eine Einsparung von 30 Prozent. 

Der neue Lancia Ypsilon Hybrid kann ab sofort auf der italienischen Lancia-Seite konfiguriert werden. Wenig überraschend wird auch er nur in Italien angeboten. Aktuell kriegt man neben dem Hybrid auch einen Benziner mit LPG oder Erdgas. Der normale Benziner wurde vorläufig aus dem Konfigurator genommen. 

Die Preise für den Ypsilon Hybrid starten bei 14.450 Euro. Der vergleichbare Fiat 500 ist 460 euro günstiger.

Quelle: Lancia

Bildergalerie: Lancia Ypsilon Monogram