Teaser zeigt die Fünfer-Pasch-Tagfahrleuchten und viel Rot

Die Spatzen pfiffen es schon von den Dächern: Auf dem Genfer Autosalon 2020 (5. bis 15. März) wird VW neben dem Golf GTD auch den neuen GTI zeigen. Jetzt kommt aus Wolfsburg ein erstes offizielles Bild des starken Hot Hatch.

Zu sehen ist die Frontpartie des Golf 8 GTI: Parallel zum GTD gibt es auch hier die markanten Tagfahrleuchten im Fünfer-Pasch-Design, wie wir es getauft haben. (Eine Anlehnung an die "Fuzzy Dices", die oft am Innenspiegel hängen?) Zur Abgrenzung setzt der GTI aber wie gehabt auf rote Einleger.

Ebenso weist die neue Generation nicht nur einen roten Streifen im Kühlergrill auf, sondern optional eine in das Tagfahrlicht integrierte, leuchtende LED-Querspange. VW beschreibt die Ansicht so: Offener Frontstoßfänger mit GTI-Wings und Wabengitter. Am Heck soll es einen GTI-Diffusor mit Endrohren links und rechts geben.

Als einer der ersten kompakten Sportwagen kommuniziert der neue Golf GTI laut VW via Car2X mit anderen Fahrzeugen. Als erster Sportler seiner Klasse kann der Golf GTI bis 210 km/h assistiert gefahren werden – dank Travel Assist.

VW Golf 8 (2019) im Test

Als erster Golf GTI besitzt diese Generation eine komplett digitalisierte Interieur-Landschaft der Anzeige- und Bedienelemente. Das "Digital Cockpit" kennt man schon vom normalen Golf 8 (siehe Bild oben), neu ist aber ein Multifunktions-Sportlederlenkrad mit Touch-Bedienung sowie ein 32-Farben-Ambientelicht inklusive GTI-spezifischem Modus. Serienmäßig sind mit einem Karostoff ausgekleideten Sportsitze an Bord.

Die Leistungsentfaltung des GTI-Turbomotors wird VW zufolge "die Erwartungen übertreffen". Laut einer eigentlich geheimen Präsentation bekommt der Golf GTI 245 PS, im GTI TCR sind es 300 PS, jeweils auf Grundlage des 2.0 TSI. Das Fahrwerk kann in Verbindung mit einer neuen DCC-Generation (adaptive Regelung) feinstufig vom Fahrer eingestellt werden.

Die Markteinführung des neuen Golf GTI findet nach Angaben von VW in der zweiten Jahreshälfte 2020 statt.

Bildergalerie: VW Golf 8 (2019) im Test