Keyvany Lamborghini Urus: Irrer Look und 820 PS vom Tuner
Selbst der Veredler sagt, sein aufgemotzter Lambo-SUV sei "Wahnsinn"
Gerade als man dachte, der Lamborghini Urus könnte nicht noch dramatischer aussehen, kommt ein hessischer Tuner namens Keyvany ums Eck. Dort sorgt man für ein wirklich polarisierendes Design des Supersport-SUVs. Der Keyrus (benannt nach der Kombination der ersten Silben des Wortes "Keyvany" und der letzten Silbe bei "Urus") fährt auf riesigen 24-Zoll-Leichtmetallfelgen mit fetten Reifen, die in ausufernden Radkästen untergebracht sind. Auf den ersten Blick könnte man meinen, er sei von Mansory geschaffen worden.
Viel Sichtcarbon verleiht dem Urus ein markantes Design, spart aber auch Gewicht ein. Vorgesehen war eigentlich, das Fahrzeug aus Vollcarbon zu veredeln. Diesen Plan hat man allerdings auf einen späteren Zeitpunkt verschoben. Die an der Frontpartie angewandte Diät sorgt für 34 Kilogramm weniger und ist mit einer etwas bedeutenderen Gewichtsabnahme am Heck verbunden, wo Lamborghinis erstes modernes SUV 41 Kilo verliert. Die gigantischen Lufteinlässe an der Front enthalten ein Paar zusätzliche LED-Leuchten, die dem Lamborghini-Motiv "Y" in den Hauptscheinwerfern treu bleiben. Haben wir schon erwähnt, dass es innen SEHR gelb zugeht?
Keyvany hat auch am 4,0-Liter-Biturbo-V8 herumexperimemtiert, der nicht mehr die serienmäßigen 650 PS und ein Drehmoment von 850 Newtonmetern produziert. Er pumpt nun 820 PS und satte 1.100 Nm auf die Straße. Die zusätzliche Kraft hat die Sprintzeit von 0-100 km/h auf 3,3 Sekunden gesenkt (serienmäßig sind es 3,6), zudem steigt die Höchstgeschwindigkeit von 305 km/h auf 325 km/h.
Falls man einen leichteren und bizarr anmutenden Urus lieber direkt ab Werk möchte, so ist Lamborghini gerne bereit, dem nachzukommen. Das ST-X-Derivat wird in diesem Jahr als hochgezüchteter Rennwagen mit einer drakonischen Diät auf den Markt kommen, bei der 550 Kilogramm Speck aus dem Straßenmodell entfernt werden. Eine straßenzugelassene Version könnte noch folgen, aber wahrscheinlich nicht vor dem Plug-in-Hybridmodell, an dem die Leute aus Sant'Agata Bolognese schon eine Weile arbeiten.
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