Der 700-PS-Kombi kommt krass

Seit kurzem erst ist der Audi RS 6 der vierten Generation auf dem Markt. Nun lässt sich mit Hilfe einer Leistungssteigerung von Abt Sportsline ein zusätzliches Ausrufezeichen hinter die von Haus aus schon enorme Power des Avant setzen. Und wie wir bereits gesehen haben, scheint unseren geneigten Lesern der Umbau sehr zu gefallen.

Doch der Reihe nach: Seit dem Jahr 2002, als der erste Audi RS 6 das Licht der Welt erblickte, hat sich vor allem fahrdynamisch viel getan. So wird die aktuelle Neuauflage mit Mildhybrid-System nicht nur von einem 4.0-V8-TFSI mit 600 PS und 800 Newtonmeter Drehmoment angeschoben, sondern sie kann auch ihr Gewicht perfekt kaschieren. Jede Menge Hightech im Fahrwerkbereich macht es möglich: etwa das mechanische Mitteldifferential oder das optionale Hinterachs-Sportdifferential nebst Allradlenkung.

"Die Voraussetzungen für eine Abt-Power-Leistungssteigerung sind hier plattformseitig in vorbildlicher Weise gegeben", war sich Firmenboss Hans-Jürgen Abt von Anfang an sicher. Somit entwickelte der weltgrößte Veredler für Fahrzeuge von Audi und VW eine maßgeschneiderte Software und brachte sein Steuergerät ABT Engine Control (AEC) zum Einsatz.

Abt Audi RS 6 Avant (2020)

700 PS und 880 Newtonmeter lauten die neuen, spektakulären Eckdaten, die sich natürlich auch in der Beschleunigung niederschlagen: So verkürzt sich die Zeit für den Spurt von 0 auf 100 km/h im Vergleich mit der Serienversion von 3,6 auf 3,3 Sekunden.

Begleitet wird die Leistungssteigerung von TÜV-Gutachten, umfangreichen Garantien und zahlreichen Motorschutzmaßnahmen. Da das Angebot seitens Abt permanent weiter ausgebaut wird, informiert der hauseigene Konfigurator tagesaktuell über neue Produkte für den RS 6. Besonders interessant dürften hier die bereits in der Entwicklung befindlichen Leichtmetallräder sein, die bald in mehreren Varianten verfügbar sein werden.

Bildergalerie: Abt Audi RS 6 Avant (2020)