Lieber das hier als einen offenen Evoque

Nun ist er endlich enthüllt: Auf der IAA 2019 in Frankfurt (noch bis zum 22. September) präsentiert Land Rover den neuen Defender. Seine Optik ist unter Fans durchaus umstritten, doch es gibt bereits Rendering-Künstler wie X-Tomi, die sich Gedanken zu weiteren Varianten machen. Kein Wunder, war doch der alte Defender in dieser Hinsicht eine wahre automobile Wundertüte: Man denke nur an den extralangen 130er oder wilde Versionen mit Ketten statt Rädern.

Und natürlich produzierte Land Rover in der Vergangenheit auch einen Softtop-Defender mit Stoffverdeck, so dass ein neues Modell nicht allzu weit außerhalb des Machbaren liegt. Mit dem neuen Defender 90 wäre jedenfalls eine gute Grundlage vorhanden. Und dank dieses Renderings von X-Tomi Design müssen wir uns nicht allzu sehr bemühen, uns vorzustellen, wie ein solches Auto aussehen könnte. Den Verdeckaufbau hätte Land Rover schon im Regal, nämlich vom Range Rover Evoque Cabriolet, das in seinen Abmessungen nicht weit weg vom neuen Defender 90 ist. Hinzu kommt die Tatsache, dass trotz des Modellwechsels beim Evoque noch immer kein Cabriolet offiziell bestätigt wurde. Ein Wechsel in der Strategie zugunsten des Defender könnte Sinn machen, denn hier haben offene Versionen Tradition, man denke nur an Paradewagen für die Queen. Auch Jäger dürften ein Defender Cabrio zu schätzen wissen: Echte Geländegängigkeit und die Möglichkeit, aus dem Auto heraus zu zielen.

Land Rover bietet übrigens für den neuen Defender ein durchgehendes Stoff-Faltdach an, das dem des Jeep Wrangler ähnlich ist. Und obwohl es sich nicht um eine komplette Mütze handelt, erstreckt es sich fast über die gesamte Kabinenlänge. Aber selbst mit dieser Option im Blick kommt man nicht umhin, von einem vollständigen Cabrio-Erlebnis im Defender zu träumen.

Quelle: X-Tomi Design



Bildergalerie: 2020 Land Rover Defender: Frankfurt 2019