Kommt hier der Fiesta ST "fürs Grobe"?

Vor knapp zwei Monaten hat Ford den neuen Puma vorgestellt. Nein, kein schnittiges kleines Sportcoupé wie in den 90er-Jahren, sondern - wie könnte es anders sein - ein knapper Crossover auf Basis des Fiesta. Und genau das könnte sich jetzt für alle Freunde des höhergelegten Fahrspaßes als großes Glück erweisen, denn genau wie beim Fiesta scheint Ford nun auch vom Puma eine heißere ST-Version in den Ring zu werfen.  

Wer den großartigen Fiesta ST kennt, weiß: Ein möglicher Puma ST könnte eines der fahrdynamischsten und spaßigsten SUVs auf dem Markt werden. Die Zutaten dürften weitgehend die gleichen sein. Auch der Puma ist ein reiner Fronttriebler. Viel spricht dafür, dass der ST den 1,5-Liter-Dreizylinder-Turbo seines niedrigeren Bruders übernimmt. Er leistet 200 PS und 290 Nm und hängt an einer extrem knackigen, manuellen Sechsgang-Box. Im Fiesta ST reicht das für 6,5 Sekunden auf 100 km/h und 232 km/h Spitze. Im etwas umfangreicheren Puma könnten die Werte ein wenig schlechter ausfallen, aber ein verdammt schnelles B-Segment-SUV wäre das gute Stück in jedem Fall. 

Bei seiner Vorstellung wurde der Puma ja auch gleich in der sportlichen Ausstattungslinie ST-Line präsentiert. Der hier gezeigte Prototyp unterscheidet sich aber in einigen Punkten deutlich genug, um zu erkennen, dass hier etwas mit mehr Chuzpe unterwegs ist. An der Front bemerkt man eine tiefer heruntergezogene Schürze sowie eine Art Platzhalter für einen sportlicheren Grill. Außerdem rollt der Puma-ST-Erlkönig auf 19-Zöllern vom Focus RS. Der deutlichsten Hinweis auf ST-Glorie sind aber wohl die beiden rechts angebrachten Auspuff-Endrohre, wie man sie auch vom schnellsten Fiesta kennt. Umgeben sind sie von einer vermutlich etwas dicker geschwollenen Heckschürze.   

Die normalen Varianten des neuen Ford Puma kommen Anfang 2020 auf den Markt. Mit dem Puma ST ist also wohl nicht vor Mitte 2020 zu rechnen. 

Fotos: CarPix

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