"Für das letzte Quäntchen Performance sorgen"

Vor ein paar Wochen erst hat Renault seinen irren 7:40-Minuten-Nordschleife-Rekord für Fronttriebler verkündet, den man im April mit dem neuen Mégane RS Trophy-R aufgestellt hat. Der radikale Kompaktsportler wird auch für normalsterbliche Kunden erhältlich sein, allerdings in einer streng limitierten Auflage von gerade mal 500 Stück und vermutlich zu einem relativ horrenden Preis.

Eine interessante Alternative kommt nun vom Fahrwerkshersteller H&R. Die Lennestädter haben nun nämlich für den "normalen" Mégane RS Trophy sowohl Sportfedern als auch ein Gewindefahrwerk entwickelt. Um aus dem ohnehin schon hochtalentierten Hot Hatch "das letzte Quäntchen Peformance" herauszukitzeln.

Die Sportfedern sorgen für eine Tieferlegung von 35 mm und bewirken laut H&R ein direkteres Einlenken sowie reduzierte Wankbewegungen in der Karosserie. Noch mehr Rennfeeling soll es mit dem ebenfalls neu entwickelten Gewindefahrwerk geben, bei dem sich die Fahrzeughöhe stufenlos zwischen 20 und 40 mm reduzieren lässt. H&R verspricht ein ultrapräzises und feinfühliges Fahrverhalten. 

Wer sich darüber hinaus noch mehr um die Optik seines Mégane RS Trophy kümmern möchte, kriegt die bekannten Trak+-Distanzscheiben in Breiten ab 10 mm pro Achse.

Die Sportfedern sind für alle Mégane RS (mit und ohne Cupfahrwerk) für 324 Euro erhältlich, das Monotube-Gewindefahrwerk kostet 1.248 Euro und die Spurverbreiterungen sind ab 45 Euro pro Achse zu haben.   

Bildergalerie: H&R Renault Megane RS Trophy