Wo liegen die Unterschiede?

Die nächste Generation des Nissan Juke ist zurück in einer neuen Serie von Erlkönigbildern, die irgendwo in Südeuropa aufgenommen wurden. Diesmal testet der japanische Hersteller die Neuauflage seines schrägen Crossover zusammen mit dem Modell, das in einigen Märkten Europas noch bestellbar ist. Dies erlaubt uns, die beiden zu vergleichen und es ist mehr als offensichtlich, dass der kommende Juke gehobener und etwas größer sein wird.

Die Gesamtform bleibt jedoch erhalten. Die Frontpartie wird wahrscheinlich weiterhin drei Lichtreihen aufweisen, aber die eigentlichen Scheinwerfer werden dank LED-Technik schlanker als zuvor und die runden Lichter kleiner. Gleichzeitig reicht das Tagfahrlicht nicht mehr so weit in Richtung A-Säule. Auf der Rückseite werden die Rückleuchten bis zur Heckklappe komplett neu gestaltet, so dass der künftige Juke von hinten betrachtet breiter erscheint.

Da der neue Renault Clio und Captur bereits vorgestellt wurden, wissen wir ziemlich genau, was bei den Antriebssträngen für den neuen Juke im Angebot ist. Die CMF-B-Plattform wird Verbesserungen hinsichtlich des Gesamtgewichts bringen, und bei der Markteinführung sollte das Modell mit 1,0- und 1,33-Liter-Benzinmotoren sowie mindestens einer Version des 1,5-Liter-DCi-Diesel erhältlich sein. Einige Quellen spekulieren sogar über einen 1,6-Liter-Turbobenziner mit bis zu 200 PS, aber das wird an dieser Stelle nicht bestätigt.

Apropos neuer Captur, er wird im nächsten Jahr einen Plug-in-Hybrid-Antriebsstrang erhalten, und wir erwarten, dass das gleiche Hybridsystem für den Einsatz im nächsten Juke angepasst wird. Wir haben noch keine Prototypen mit Stecker gesehen, aber es erscheint sinnvoll, dass Nissan das System von seinen französischen Kollegen ausleiht, da der europäische Markt zunehmend an Plug-in-Modellen interessiert ist.

Wir erwarten, dass der überarbeitete Juke noch vor Jahresende präsentiert wird und in den ersten Monaten des Jahres 2020 zu den Händlern rollt.

Fotos: CarPix

Bildergalerie: Nissan Juke (2020): Neue Erlkönigbilder