Der Targa-TT, der nie Wirklichkeit wurde

Name: Audi TT Open Sky

Premiere: IAA Frankfurt 2001

Technische Daten: nicht bekannt

Hintergrund:

Mit der Ankündigung von Audi, die TT nach dem Auslaufen der aktuellen Generation in einigen Jahren sterben zu lassen, lohnt sich einen Blick zurück in die Zeit auf ein etwas obskures, aber radikales TT-Konzept. Vorhang auf für den Targa-TT!

Da die Studie des Audi TT Open Sky nur wenige Tage nach den tragischen Ereignissen des 11. September 2001 auf der IAA debütierte, ist es völlig verständlich, warum sich nur sehr wenige Menschen an dieses Kleinod erinnern. Auch wir entdeckten diese einmalige Kreation erst diese Woche auf der Suche nach vergessenen Studien von einst. Basierend auf der ersten Generation des TT wurde das Konzept von Magna Steyr mit Audis Segen entwickelt.

Bildergalerie: 2001 Audi TT Open Sky Concept

Das Beste aus beiden Welten vereinend, indem man die Silhouette eines Coupés mit der unbegrenzten Kopffreiheit eines Roadsters kombinierte, war der Open Sky im Grunde genommen ein Targa-Umbau des TT. Jedoch war der Umbau etwas umständlich: Es gab zwei abnehmbare Hälften aus Glasfaserverbundwerkstoff, die ordentlich im Kofferraum verstaut werden mussten, bevor der Fahrer den Sportwagen offen erleben konnte.

In der Original-Pressemitteilung wird von einer "ausgeklügelten Lösung" im Kofferraum zur Aufbewahrung des Targa-Dachs gesprochen. Durch Drücken eines im Inneren angebrachten Knopfes wurde diese Vorrichtung aktiviert, um die beiden Hälften zu öffnen, während der Knopf ein weiteres Mal gedrückt wurde, um das Targa-Top in die Aussparung des Laderaums abzusenken.

Warum hat Magna Steyr (und nicht Audi) die Entwicklung des Open Sky übernommen? Ganz einfach: Der TT der ersten Generation wurde von dem Grazer Automobilzulieferer entwickelt. Mit anderen Worten, Magna Steyr kannte die Besonderheiten des Zweitürers als Coupé und Roadster von Grund auf.