Spardiesel im Sportcoupé: Passt das?!

Zugegeben, ich zähle mich zu einem immer häufiger werdenden Menschenschlag und meine Diagnose liest sich schrecklich: Ich bin Wochenendpendler. Im Regelfall verbringe ich also meine Freitag- und Sonntag-Abende nicht an einem Abendbrottisch mit den Liebsten oder vor dem Fernseher beim öffentlich-rechtlichen Krimi, sondern im Auto – rund 800 Kilometer oder etwa acht Stunden. Jedes Wochenende.

Sportcoupé mit Spardiesel
Für so einen Auto-Lifestyle braucht man ein Gefährt, das vor allem zwei Kriterien ohne Beanstandung erfüllt: Sparsam und komfortabel sollte es sein. Ein Sportcoupé ist da eigentlich eher der berühmte Griff ins Klo. Diese auf Querbeschleunigung und die Kurvenhatz ausgelegten Fahrzeuge sind meistens viel zu hart gefedert, durch Leichtbaumaßnahmen schlechter gedämmt, an Komfortfeatures reduziert und haben kleine Kofferräume. Aber vor allem sind die hochgezüchteten Benzinmotoren nicht gerade das, was man sich für die Langstrecke auf der Autobahn wünscht. Bis Audi bei der letzten TT-Generation auf die Idee kam, einen Spardiesel zu verbauen. Auch die Neuauflage lässt sich wieder mit Selbstzünder ordern. Na dann, auf in die nächsten Wochenenden mit dem Audi TT 2.0 TDI ultra.

Gedanken im Vorfeld
Bleiben wir vor der Abfahrt aber noch ein bisschen beim Motor. Der ist nämlich ein alter Bekannter und kommt in zahlreichen Fahrzeugen des VW-Konzerns zum Einsatz. Beispiele gefällig? Wie wäre es mit dem VW Golf GTD, dem Skoda Octavia RS oder dem Seat Leon FR 2.0 TDI? Alle arbei...