Auch Herbert Diess war dabei. Aber interessanter ist das Auto ...

Joachim "Jogi" Löw, seines Zeichens Bundestrainer und Welttrainer des Jahres 2014 wird künftig die Marke VW repräsentieren. Löw soll das Unternehmen vor allem auf seinem Weg in die Elektromobilität begleiten. Sehr verwunderlich kommt der Schritt allerdings nicht, schließlich ist VW seit 2019 Generalsponsor des DFB.

Im Vorfeld des DFB-Pokalfinals konnte sich Löw am Samstag selbst von der Faszination des vollelektrischen Fahrens überzeugen: Gemeinsam mit Volkswagen Chef Herbert Diess war der 59-Jährige in einem Prototyp des ID.3 in Berlin unterwegs. Der ID.3 ist das erste Modell der neuen VW-Elektrofamilie, die ab dem kommenden Jahr auf den Markt kommt. „Es war eine absolut tolle Erfahrung, so lautlos und komfortabel durch Berlin zu fahren“, schwärmte Löw von der Probefahrt im getarnten Fahrzeug, das im September auf der IAA Weltpremiere feiert. Der gebürtige Schwarzwälder ist überzeugt: „Mit der Einführung des ID.3 wird es Volkswagen gelingen, die Elektromobilität aus der Nische zu führen.“

Soweit also Jogis Lobhudelei, schließlich soll der Sponsor nicht verärgert werden. Interessant ist die Meldung aus einem anderen Grund: Die Fotos zeigen den nur noch dünn folierten VW ID.3 erstmals im Tageslicht samt VW-Logo an der Frontpartie. So kann man sich endlich einen recht seriennahen Eindruck des ID.3 verschaffen. Hinzu kommt ein zarter Blick ins Cockpit, wo das Auge helle Kunststoffe erspäht. Reservierbar ist der Wagen seit Anfang Mai, es sollen schon über 15.000 Reservierungen vorliegen. Man kann gegen eine Anzahlung von 1.000 Euro eine bereits vorkonfigurierte Sonderedition namens ID.3 1ST zu Preisen ab unter 40.000 Euro reservieren. Sie ist limitiert auf 30.000 Fahrzeuge. Die Reichweite wird mit 420 Kilometer nach WLTP-Zyklus angegeben.

Bildergalerie: Joachim Löw und Volkswagen ID.3