So könnte die Serienversion der Designstudie vom Genfer Salon 2019 aussehen

Der Audi e-tron Sportback wurde unlängst auf dem Genfer Autosalon 2019 als (bunt beklebte) Designstudie gezeigt, und davor schon mal im Jahr 2017 als Concept Car in Shanghai. Unser Grafiker hat nun ein Rendering erstellt, das zeigt, wie die Serienversion aussehen könnte.

Der e-tron Sportback ist die coupéhafte Variante des normalen e-tron, also das, was der Audi Q8 im Vergleich zum Audi Q7 ist. Unser Grafiker hat die Studien etwas realistischer gemacht.

Audi jagt Tesla
Studie 2017
Audi e-tron Sportback Prototyp
Studie 2019
Rendering des Audi e-tron Sportback (2019)
Unser Rendering

Auch als Erlkönig wurde der Wagen bereits gesichtet:

Das Heck fällt deutlich ab. Die Länge des Autos dürfte sich nur wenig von der des normalen e-tron (4,90 Meter) unterscheiden, die Höhe (1,62 Meter beim e-tron) wird aber geringer sein: Die Studie von 2017 war nur 1,53 Meter hoch. Technische Basis wird wie beim e-tron nicht etwa schon der MEB, sondern noch der Modulare Längsbaukasten (MLB) sein, auf dem auch der Q7 aufsetzt. Der e-tron ist allerdings etwa zehn Zentimeter kürzer als der Q7 und auch der Radstand ist etwa sieben Zentimeter kürzer. 

Der Antrieb wird vom normalen e-tron übernommen, das heißt: Die Batterie wird eine Speicherkapazität von 96 kWh haben, was eine WLTP-Reichweite von rund 400 Kilometer ermöglicht. Für den Antrieb sorgen zwei Elektromotoren, die zusammen 408 PS liefern.

Der Audi e-Tron Sportback wird wohl noch 2019 vorgestellt, dürfte aber erst 2020 starten. Produziert wird er wie der e-tron in Brüssel. Die Preise werden etwas höher sein als beim e-tron, den es ab 79.900 Euro gibt. Neben dem e-tron und dem e-tron Sportback will Audi noch einen e-tron GT (das Äquivalent zum Porsche Taycan), einen Q4 e-tron sowie den Supersportler PB18 bringen. In China gibt es bereits den Audi Q2 L e-tron.

Bildergalerie: Audi e-tron Sportback als Rendering (2019)