Das Cockpit übernimmt viel Technik vom neuen 3er

BMW-Fans sollten sich das Kürzel F40 merken: Unter dieser internen Bezeichnung kommt 2019 die neue 1er-Reihe auf den Markt. Der Kompaktwagen wird radikal umgekrempelt. Wichtigste Änderung ist der Umstieg von Hinterrad- auf Frontantrieb. Doch auch innen tut sich einiges: Ein ganz frischer Erlkönig zeigt das Cockpit des neuen 1er.

Sehen wir uns den 1er-Prototyp zunächst einmal von außen an. Die mächtigen Schürzen verraten, dass es sich hier offenbar um das Topmodell handelt. Wie beim BMW X2 M35i dürfte auch in dessen 1er-Pendant der Turbo-Vierzylinder mit 306 PS Leistung zum Einsatz kommen. Das erscheint nur logisch, schließlich teilen sich beide Modelle die Frontantriebs-Plattform. Hinten ähnelt der neue 1er ein wenig dem X2, vorne fällt die hoch angesetzte Motorhaube auf. Aller Wahrscheinlichkeit nach wird es den F40 nur noch als Fünftürer geben, durch den Antriebswechsel wächst das Platzangebot deutlich.

Höchst interessant ist der Blick ins Cockpit: Auffällig strahlt blaues Ambientelicht entlang der Türverkleidungen, die Türöffner kennt man vom neuen 3er. Generell wird der künftige 1er-Arbeitsplatz stark vom 3er abgeleitet, wie ein direkter Vergleich zeigt.

2019 BMW 1er Spionagefoto
BMW 3er Limousine (2019) im Test

Die verwendeten Elemente sind sehr ähnlich, im neuen 1er ist aber alles etwas höher angesetzt als im 3er. Gleichzeitig ist der Bereich zwischen Automatikwählhebel und Lautstärkeregler nach unten abgesenkt. Unterschiede gibt es auch beim Lenkrad, gleich sind hingegen die Digitalinstrumente und der breite Infotainment-Monitor. Beide Displays messen jeweils 12,3 Zoll, dazu kommt wie im 3er eine intelligente Sprachsteuerung, die auf den Zuruf "Hey, BMW" aktiv wird.

Bildergalerie: BMW 1er (2019) mit Innenraum erwischt