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So könnte der neue BMW 1er (2019) aussehen

Ein Rendering zeigt die neue Generation des Kompaktwagens

BMW 1er 2019 Rendering

Stefan Leichsenring Stefan Leichsenring

Von: Stefan Leichsenring

30. Aug. 2018 um 17:26 Uhr

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Die aktuelle Generation des BMW 1er (interne Codes für Fünf- und Dreitürer: F20/F21) startete im Jahr 2011. Nach den ewigen Gesetzen der Automobilwirtschaft ist also im Jahr 2019 der Nachfolger fällig. Unser Rendering zeigt, wie der Wagen aussehen könnte.

Mehr rund um den neuen 1er:

Neuer BMW 1er als Erlkönig

Der Plug-in-Hybridantrieb des BMW 225xe Active Tourer im Test

Die Niere hat die normale Form, ist also nicht gespiegelt wie beim X2. Ob die Frontscheinwerfer genau so geformt sein werden wie es das Rendering zeigt, bleibt ein wenig spekulativ, da die Lichter bei den bisher geknipsten Erlkönigen stark getarnt waren. Jedenfalls werden die LED-Lichtelemente nun die neue hexagonale Form erhalten. Was die Schürze angeht, so zeigt unser Rendering offenbar eine Version mit M Sportpaket und dementsprechend großen Lufteinlässen. Die Außenspiegel sind hier in Carbon gehalten. Der Abstand zwischen vorderen Radhäusern und der vorderen Türkante ist nun deutlich geringer als bisher. Die Tornadolinie liegt wie beim aktuellen Modell genau auf Höhe der Türgriffe. Die Dachlinie fällt nach hinten deutlich ab, während die Gürtellinie (die untere Begrenzung der Seitenfenster) ansteigt. Die B-Säule wird wie bisher hinter schwarzen Blenden versteckt.

 

 

Erwischt: Neuer BMW 1er

Technisch ändert sich beim neuen 1er so Einiges. Vor allem wird der Hinterradantrieb durch Frontantrieb ersetzt, der Neuling basiert (wie schon der 2er Active/Gran Tourer, der X1 und der Mini Countryman) auf der Plattform UKL. Vorbild ist die in China schon verkaufte 1er-Limousine (Bild oben, interner Code: F56) mit 4,46 Meter Länge und 2,67 Meter Radstand. Zum Vergleich: Der aktuelle 1er misst 4,32 Meter und hat einen Achsabstand von 2,69 Meter. Der neue 1er dürfte den Radstand des F56 übernehmen – der entspricht exakt dem Achsabstand des europäischen X1. Aber er wird etwas kürzer sein als die China-Stufenheckversion, einfach, weil der Bürzel fehlt.

Ob es auch die neue Version wieder als Drei- und Fünftürer geben wird, ist noch nicht klar. Unser Bild zeigt den Fünftürer, der Dreitürer könnte (wie schon bei der Mercedes A-Klasse, aber anders als beim VW Golf) wegfallen. Was die Motoren angeht, so dürfte der neue kompakte Münchner ausschließlich Drei- und Vierzylinder unter die Haube bekommen. Der stärkste Vierzylinder-Benziner aus München hat bisher 258 PS – das wäre ein Kandidat für einen 130i. Auch soll der X2 bald einen 300 PS starken Vierzylinder bekommen, der zu einem 135i passen würde. Ein Sechszylinder (wie im aktuellen 140i) verträgt sich jedoch nicht mit der UKL-Plattform. Der ziemlich sicher kommende Plug-in-Hybrid wird kein Ersatz für den 340 PS starken Reihen-Sechser sein, sondern dem Spritsparen verpflichtet sein – die 224 PS starke Technik dürfte vom 225xe Active Tourer iPerformance (und dem entsprechenden System im Mini Cooper S E Countryman All4) übernommen werden. Zudem munkelt man über ein Mildhybridsystem für den 1er und den Ersatz der Wandlerautomatik durch ein Doppelkupplungsgetriebe.

Wir erwarten, dass der Neuling innen ein Instrumentendisplay bekommt. Es stünde ihm jedenfalls gut an, die Konkurrenz hat es ja auch: beim Audi A3 heißt das Virtual Cockpit, beim VW Golf Active Info Display und bei der neuen A-Klasse MBUX-Widescreen-Display. Im Fond dürfte der neue 1er mehr Platz bieten als bisher. Der Mitteltunnel wird jedoch kaum kleiner sein als bisher, da auch der neue 1er optional mit Allradantrieb xDrive angeboten werden wird – also muss Platz für eine Welle nach hinten vorgesehen werden. Was den Kofferraum angeht (bisher passten nur 360 bis 1.200 Liter Gepäck hinein), so wird der neue 1er wohl zulegen – der Frontantrieb führt hier zu Verbesserungen. Die Preise dürften in etwa gleich bleiben, sie beginnen beim Fünftürer derzeit bei rund 25.900 Euro (116 i mit 109 PS).

Bildergalerie: BMW 1er 2019 Rendering

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