Die ersten 40 Exemplare wurden jetzt übergeben

Eine überraschende Entscheidung: Der Land Rover Discovery unterstützt ab sofort die Arbeit der Bundespolizei. Vertreter der Behörde übernahmen jetzt in einer ersten Phase 40 speziell umgerüstete Fahrzeuge, die deutschlandweit zum Einsatz kommen.

Insgesamt verfügt die Bundespolizei über 6.500 Kraftfahrzeuge, davon 5.500 Einsatzfahrzeuge und 1.000 Spezial- und Sonderfahrzeuge sowie Motorräder. Vorwiegend setzte man bislang auf deutsche Marken, es waren aber auch schon Modelle von Mitsubishi, Nissan und Volvo. Nun also der Land Rover Discovery, der offenbar die Anforderungen der Ausschreibung am besten erfüllte.

Vor der Übernahme in den täglichen Dienst lernten Beamte der Bundespolizei den Discovery intensiv kennen: Im Land Rover Experience Center in Wülfrath bei Düsseldorf konnten sie vor allem die Geländefähigkeiten des vielseitigen britischen Offroaders erproben und sich somit auf kommende Einsätze vorbereiten. Für Jaguar Land Rover bedeutet die Übergabe an die Bundespolizei die bislang umfangreichste Kooperation mit dem öffentlichen Sektor.

Auf dem Genfer Autosalon präsentierte Land Rover bereits einen Notarztwagen namens „Project Hero“ (siehe Bildergalerie unten). Dahinter verbirgt sich eine exklusive Version des neuen Land Rover Discovery, die von den Fachleuten der Abteilung Jaguar Land Rover Special Vehicle Operations (SVO) auf die Räder gestellt wurde. Als Neuheit hat der Discovery dabei eine leistungsfähige Drohne an Bord, die sogar während der Fahrt auf dem Geländewagen starten und landen kann. Das österreichische Rote Kreuz erprobt die Fähigkeiten von Project Hero in der Praxis, um die Hilfe im Not- und Katastropheneinsatz weiter zu verbessern. Mit dem maßgeschneiderten Drohnen-Discovery setzen Land Rover und das Rote Kreuz ihre umfangreiche Partnerschaft fort, deren Ursprünge bis ins Jahr 1954 zurückreichen.

Bildergalerie: Land Rover Discovery (Rotes Kreuz Österreich)