Dieser M3 mit Sechszylinder ist der Traum aller E30-Fans

Wenn Bulgaren einen BMW tunen ... Haha, guter Witz! Doch halt! Dieser BMW der durchaus nicht unbekannten Firma Vilner hat absoluten Lechz-Faktor: Es handelt sich um einen entzückenden BMW M3 E30 von 1990, lackiert in "Imola Red II". Schon so ist der Wagen sehr gelungen, doch man hat die legendäre Sportlimousine stark modifiziert. Unter anderem wurden originale Karosserieteile vom superseltenen Evolution II montiert.

Die Anbauten vom nur 500-mal gebauten M3 Evo II werden von einem 18-Zoll-BBS-Felgensatz garniert, dessen rote Radnabenabdeckungen bestens mit dem Rest der Karosserie harmonieren. Hinzu kommen abgedunkelte Scheinwerfer sowie modifizierte Rückleuchten. Doch wie bei jedem Projekt von Vilner wird es in dem besonderen BMW nach dem Öffnen der Türen richtig magisch.

Bildergalerie: 1990 BMW M3 by Vilner

Die in Sofia ansässige Firma entschied sich innen für kuschelige Sparco-Sportsitze plus eine Tapezierung aus Tartan-Stoff und Leder. Besagtes Tartan, ein großkariertes Muster, kennen viele wahrscheinlich in ähnlicher Form aus dem VW Golf GTI. Hinzu kommen ein Momo-Lederlenkrad, metallene Fußmatten sowie ein Überrollkäfig anstelle der Rücksitze.

Eine Sache wäre da noch: Unter der Haube hat Vilner den serienmäßigen Vierzylinder durch einen 3,2-Liter-Reihensechser, der ab Herbst 1995 im BMW M3 (E36) zum Einsatz kam, ersetzt. Seine Eckdaten: 321 PS und 350 Newtonmeter Drehmoment. (3,2 Liter Hubraum gab es beim E30 nur im superseltenen 333i mit 197 PS, der in Südafrika gebaut wurde.) Läuft euch schon das Wasser im Mund zusammen? Eine manuelle Fünfgang-Schaltung, Hinterradantrieb und ein Leergewicht von nur 1.200 Kilogramm versprechen viel Fahrspaß mit dem einzigartigen M3.

Quelle: Vilner