VW bringt nicht nur ein T-Roc Cabrio, sondern auch eine heiße R-Version

Aktuell gibt es Volkswagens Performance-Buchstaben "R" nur am Golf. Doch das dürfte sich bald ändern. Anfang des Jahres hatte man in Wolfsburg ja ausgeschlossen, dass man sein legendäres GTI-Logo an einen Crossover kleben würde, gleichzeitig deutete man aber eine schärfere Version des Golf-SUV T-Roc an. Und genau diese sehen Sie hier. 

Gleich mehrere Prototypen des T-Roc R wurden bei intensiven Tests am Nürburgring erwischt, zu erkennen hauptsächlich an den R-üblichen vier Auspuffendrohren sowie einem neuen, aggressiveren Frontstoßfänger. Bei der Stärke der Tarnfolierung ist davon auszugehen, dass VW dem T-Roc R noch weitere Design-Upgrades mit auf den Weg geben wird.

Natürlich kann man über diesen Punkt trefflich streiten, aber im Prinzip wird der T-Roc R eine Crossover-Version des Golf R sein. Von dem sollte er auch den 2,0-Liter-Turbobenziner mit etwas über 300 PS erben. Ein Siebengang-Doppelkupplungsgetriebe und Allradantrieb sind beim Ateca Cupra-Rivalen wohl gesetzt. Dazu sollten die üblichen Verbesserungen bei Fahrwerk, Lenkung und Bremsen kommen. 

Vermutlich wird der T-Roc R aufgrund des höheren Aufbaus nicht ganz an die Fahrdynamik des Golf R heranreichen. Ziemlich sportlich dürfte es dennoch werden (auch wenn Sportwagen-Enthusiasten sowas nicht gerne hören), schließlich ist das VW-Crossover nicht bahnbrechend anders aufgebaut als der normale Golf.

Wir erwarten den VW T-Roc R im Laufe des Jahres 2019, also etwa ein Jahr bevor das kontroverse, zweitürige T-Roc Cabrio auf den Markt kommen soll. Der Basispreis dürfte leicht über dem des Golf R liegen, der aktuell bei knapp 41.000 Euro startet.

Video: Automotive Mike / YouTube

Bildergalerie: VW T-Roc R neue Erlkönigbilder