Mit E-Klasse-Plattform und sehr viel frischer Technik

Große Neuigkeiten im Mercedes-Kosmos und ganz speziell, was die nächste C-Klasse betrifft. Denn gerade haben unsere Erlkönig-Fotografen den ersten Prototypen des neuen W206 abgeschossen, der Anfang 2021 zu den Händlern rollen dürfte. 

Noch erkennen wir nicht all zu viel, was die Form des neuen C-Benz betrifft, aber bis zu seinem Debüt ist es ja auch noch eine ganze Weile hin. Nichtsdestotrotz ist schon das ein oder andere Detail zum kommenden Mittelklasse-Daimler durchgesickert. Interessant: Trotz des rasanten Wandels in der Autoindustrie wird sich am Grundrezept des wichtigsten (weil meistverkauften) Mercedes nicht all zu viel ändern. Der Neue wird auf der MRA2-Heckantriebsplattform von E- und S-Klasse stehen und sich in puncto Form und Größe nicht sonderlich vom aktuellen Modell unterscheiden. Etwas mehr Platzangebot als bisher dürfte es wohl geben, das war's dann aber auch.

Deutlich mehr wird dagegen im Interieur der nächsten C-Klasse passieren. Optisch werden sich die Schwaben hier wohl am gerade vorgestellten Elektro-SUV EQC orientieren. Heißt: Große schwebende Displays für Instrumente und Infotainment. Letzteres wird auf das radikal digitale MBUX-System aus der neuen A-Klasse umgestellt. 

Was die Antriebe betrifft, bleibt mehr beim Alten als man vielleicht denken mag. Die neue Benziner-Generation mit Otto-Partikelfilter sowie die für teures Geld entwickelten OM654-Diesel bleiben erhalten. Vermutlich sehen wir auch die neuen Reihensechszylinder aus der E-Klasse. Alle Modelle kriegen einen Mildhybrid-Booster mit 48-Volt-Technik. Daneben könnte ein Plug-in-Hybrid mit 75 Kilometer elektrischer Reichweite kommen. Einen reinen Elektroantrieb wird man auch in der nächsten C-Klasse eher unwahrscheinlich zu Gesicht bekommen. Dafür ist ja die eigene Elektro-Reihe EQ zuständig. Das E-SUV EQC kommt 2019. Erwartet wird auch eine EQ-Limousine mit C-Klasse-Ausmaßen.

Darüber hinaus könnte auch eine aufgebockte Kombi-Version des C kommen, wie wir sie schon vom E-Klasse All-Terrain kennen. Die höheren, plastikbeplankten Versionen mit Allrad und großen Rädern erfreuen sich steigender Beliebtheit. Ob es weiterhin Coupé- und Cabrio-Varianten der C-Klasse geben wird? Abwarten, denn zweitürige Modelle von C- und E-Klasse erscheinen manchen als ein bisschen zu viel des Guten.

Was die Sicherheits- und Assistenzsysteme betrifft, wird der W206 einen großen Sprung machen. Unter anderem erwarten wir vollautomatisches Einparken in entsprechend ausgerüsteten Parkhäusern sowie autonomes Fahren nach Level 3. Das bedeutet: Im Prinzip kann der nächste C-Benz auf Autobahnabschnitten schon komplett alleine fahren.

Bildergalerie: Mercedes-Benz C-Klasse 2021 Erlkönigbilder

Bild von: Automedia