Porsche 911: Neues von der Wagenbauanstalt
Krasser Werksturbo-Umbau im Breitformat
In Hamburg hat Oliver Kaps, Kustomizer und seit seiner frühesten Jugend in Autos vernarrt, eine Firma etabliert, der er ganz bewusst den zielführenden Namen Wagenbauanstalt gegeben hat. Premium-Umbauten, oder komplette Neukreationen für die betuchte Kundschaft sind sein tägliches Brot. In der Regel verlässt nur ein Exemplar pro Jahr im mittleren sechsstelligen Preissegment das Firmengelände. Der Chef verbringt von Beginn an seiner Arbeit viel, sehr viel Zeit, mit seiner handverlesenen Kundschaft. “Wir sind die kleinste Manufaktur Deutschlands. Wir fertigen ein Fahrzeug pro Jahr. Einen Maßanzug auf vier Rädern. Das nennen wir driveable art“, so Kaps.
Das Resultat der Arbeit der Wagenbauanstalt ist zum Beispiel dieser Porsche 911 Werksturbo Baujahr 1993, in allerbester Beastmode-Manier. Bei dem Breitbau aus Blech mit nach oben versetzten Radläufen wurden Türen, Kotflügel, Seitenteile und der Heckflügel modifiziert. Schweller, Stoßstangen und der Endtopf mit Kat sind vollständiger Eigenanfertigungen.
Die Braid-Felgen wurden von Wheel-Tec 24 speziell gefertigt, dazu kommen Retrolights aus dem Programm von Kaege. Die auffällige Candy-Fade-Away-Lackierung wurde in 30 Schichten aufgebracht.
Bei Motor, Getriebe und Bremsen verlässt sich die Wagenbauanstalt auf Serienkomponenten von Porsche, ebenso bei dem beigen Interieur, hier erhielt lediglich ein handpolierter Cup-Käfig ein Upgrade. Einen weiteren Akzent setzen die 1940er Lincoln-Türöffner/-griffe und handpolierter Zierrat in Candy-Gold. Der Schriftzug “Wagenbauanstalt“ in 24-ct-Gold wurde bei der Flensburger Manufaktur Robbe & Berking (bekannt für Silberbesteck) hergestellt.
Bildergalerie: Porsche 911 Werksturbo by WAGENBAUANSTALT
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