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Hennessey Jeep Trackhawk mit 1.200 PS verhöhnt die Physik

... mit einer völlig absurden Viertelmeilen-Zeit. Sir Isaac Newton? Noch nie gehört ...

Hennessey Jeep Grand Cherokee Trackhawk HPE1200

02:38

Von: Christopher Smith

Veröffentlicht von: Stefan Wagner

16. Okt. 2018 um 14:32 Uhr

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Was muss man tun, um einen Jeep Grand Cherokee schneller zu machen als so ziemlich jedes andere Serienauto, dass Sie für Geld bekommen können? Nun, bevor wir diese Frage beantworten, möchten wir Sie darauf hinweisen, dass wir "so ziemlich jedes andere Serienauto" gesagt haben. Das liegt daran, dass dieser von Hennessey getunte Grand Cherokee Trackhawk eine Viertelmeilen-Zeit von 9,66 Sekunden eingefahren hat. Fans des Dodge Challenger Demon wissen, dass er damit genau eine Hundertstel (ja, Hundertstel) langsamer war, als das verrückteste Serien-Muscle-Car aller Zeiten. Sorry, Hennessey, aber ihr habt wirklich komplett versagt. Und nur damit das klar ist, wir schalten den großen Sarkasmus-Knopf jetzt wieder aus.

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Freunde, das hier ist ein verfluchter Jeep Grand Cherokee. Ein riesiges SUV, das fast 2,5 Tonnen wiegt und Euren halben Haushalt im Kofferraum unterbringt. Was es glücklicherweise ebenfalls unterbringt, ist ein Satz Drag-Reifen. Die wohl auch bitter nötig waren, um Derartiges aus diesem absurden Viech herauszuholen. Damit hätten wir Teil 1 der Antwort auf die eingangs gestellte Frage. Teil 2 geht so: Der Hennessey-getunte Jeep hat 1.200 PS. Die texanischen Leistungs-Chefs um John Hennessey haben im 6,2-Liter-Kompressor-Hellcat-V8 also nochmal gut 350 PS gefunden.

Mit ein bisschen Ladedruck aufdrehen ist es hier natürlich nicht getan. Im Prinzip hat Hennessey das komplette Innenleben des Motors überarbeitet. Kolben, Pleuel, Zylinderköpfe, Fächerkrümmer, dazu ein größerer Kompressor und die kleine Beigabe von 109-oktanigem Rennsprit. Darauf stimmte man schließlich die Motorelektronik ab und dann erst drehte man den Ladedruck nach oben. Auf 1,5 bar. Heiliger Bimbam.

Hennessey Jeep Grand Cherokee Trackhawk HPE1200

Hennessey Jeep Grand Cherokee Trackhawk HPE1200

Um "all die PS auf die Straße zu bringen", installiert Hennessey auch ein spezielles System, das auf Wunsch die Vorderachse von ihren Antriebsaufgaben befreit. Das erlaubt dem Fahrer das Durchführen mönströser Burnouts das Aufwärmen seiner Hinterreifen für maximalen Grip vom Start weg. Für den eigentlichen Lauf kommt der Allradantrieb dann aber natürlich wieder zum Einsatz.

Nun, sogar mit den extra klebrigen Gummis, vier angetriebenen Rädern und zweieinhalb Tonnen Jeep auf der Straße hatte der Hennessey Trackhawk beim Start mit etwas Schlupf zu kämpfen. Was ihn allerdings nicht davon abhielt, in 2,3 Sekunden von 0-96 km/h (0-60 mph) zu beschleunigen. Am Ende des Laufs zeigt der Tacho übrigens 241 km/h. Der offizielle Topspeed auf dem Run lag jedoch bei 234 Sachen.

Wenn nun auch Ihnen der Sinn nach einem derart irren Laster steht - Hennessey versorgt Sie für 179.000 US-Dollar (gut 155.000 Euro) mit einem HPE1200 Trackhawk. Etwas sputen ist aber vermutlich angesagt, denn mehr als 24 Exemplare sind nicht geplant.

Quelle: Hennessey Performance

Bildergalerie: Hennessey Jeep Trackhawk HPE1200 Viertelmeile

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Hennessey Jeep Grand Cherokee Trackhawk HPE1200

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