Gelände, Boulevard, Rennstrecke

Als der Jeep Grand Cherokee im Jahr 1992 vorgestellt wurde, war er noch ein echtes Novum. Er war ein Geländewagen mit den Annehmlichkeiten sowie dem Fahrverhalten eines normalen Kombis und damit – den Wagoneer als Vorläufer einmal außen vor gelassen – das erste vollwertige SUV der Marke. Die Innovationen gingen dem Hersteller bis heute nicht aus. So war die seit 2010 erhältliche vierte Generation des Grand Cherokee das erste Jeep-Modell mit Luftfederung und verschiedenen Geländefahrmodi. Nach einem mittelschweren Facelift in 2013 (dazu kamen beispielsweise ein adaptiver Tempomat und ein neues Infotainmentsystem) stand für das Modelljahr 2017 nun eine weitere Überarbeitung an. Was der Grand Cherokee 25 Jahre nach der ersten Generation auf dem Kasten hat? Wir haben gleich drei neue 2017er-Varianten getestet: den geländegängigen ,Trailhawk", den luxuriösen ,Summit" und den verdammt schnellen ,SRT".

Allgemeine Updates für das Modelljahr 2017
Die allgemeinen Optikveränderungen im Außen- wie auch im Innenbereich halten sich in Grenzen. Der Grill wurde etwas schmaler, die Frontschürze wurde abgeändert und mit LED-Tagfahrlichtern versehen. Die Achtgang-Automatik (welche bereits seit 2013 serienmäßig und sehr zufriedenstellend die Fahrstufen sortiert) erhielt einen neuen sowie etwas ergonomischeren Wählhebel und der 8,4-Zoll-Touchscreen mit den ,uconnect"-Online-Diensten und einem Navigationssystem ist ebenfalls ohne Aufpreis an Bord – zumindest ab der zweiten Ausstattungslinie ,Limi...