Zehn Briten-Stromer für die Isar-Metropole

Lösen Elektroautos die Umweltprobleme großer Städte? Darüber kann man lange diskutieren. Fakt ist: Jaguar bringt jetzt die erste größere Flotte von reinen Elektro-Taxis an den Start.

Elektroautos im Test:

Zehn Jaguar I-Pace wurden in München von Konzernchef Ralf Speth übergeben. Ab August sind sie bei der Münchner Funkzentrale „IsarFunk 450540“ im Einsatz.

Betont wird, dass die Fahrer der I-Pace-Flotte speziell geschult wurden, um ohne Bremspedal zu verzögern und mit 696 Newtonmeter Drehmoment aus dem Stand agieren zu können.

Abwechselndes Fahren und Laden

Der I-Pace kommt 480 Kilometer weit, in den Kofferraum passen 656 Liter Gepäck. Nachgeladen werden die im 24-Stunden-Betrieb eingesetzten Jaguar-Stromer an Schnellladestationen, die das Münchner Taxi-Zentrum (MTZ) auf seinem Betriebshof installiert hat. Im Wechsel können immer fünf Autos laden und fünf unterwegs sein, so MTZ-Chef Gregor Beiner. An einer 100-Kilowatt-Ladesäule mit Gleichstrom ist der Akku in 40 Minuten wieder zu 80 Prozent gefüllt.

Allerdings ist der regulär 77.850 Euro teure Jaguar I-Pace nicht das erste Elektrotaxi in München. Bereits seit geraumer Zeit kann auf Vorbestellung ein Tesla Model S geordert werden.

Bildergalerie: Jaguar I-Pace Taxiflotte in München