Die dritte Generation bekommt gleich zwei Hybridvarianten

Ein neuer alter Gegner in der Golf-Klasse: Auf dem Genfer Autosalon 2018 (8. bis 18. März) hat Toyota das Tuch von der dritten Generation des Auris gezogen. Eine handfeste Überraschung gibt es bei den Motoren.

Vier Zentimeter mehr
Doch nähern wir uns dem neuen Auris zunächst über die Abmessungen: Der Fünftürer ist 4,37 Meter lang, 1,79 Meter breit und 1,43 Meter hoch. Der Längenzuwachs von vier Zentimeter gegenüber dem Vorgänger kommt voll und ganz dem Radstand zugute. In der Breite gibt es drei Zentimeter mehr. Den vorderen Überhang hat Toyota um 20 Millimeter verringert und das Maß dem hinteren Ende zugeschlagen. Zu guter Letzt noch eine Zahl: Die Heckscheibe wurde um 14 Grad flacher angewinkelt.

Toyota killt den Diesel
Basis für die dritte Generation des Auris ist die TNGA-Plattform von Toyota, die beispielsweise auch der C-HR nutzt. Durch sie sinkt der Schwerpunkt, gleichzeitig steigt die Verwindungssteifigkeit. An der Hinterachse kommt eine Mehrlenker-Radaufhängung zum Einsatz. Hinsichtlich der Motoren verzichtet Toyota komplett auf Diesel. Wie das? Die Europazentrale erklärt es damit, dass der Absatz von Hybridfahrzeugen um 38 Prozent gestiegen ist, der Dieselanteil bei Toyota aber unter zehn Prozent liegt. Daher verzichtet man künftig bei allen neuen Pkw-Modellen auf den Selbstzünder. Ausgenommen sind Nutzfahrzeuge wie Hilux, Proace und der Land Cruiser, wo viel Drehmoment benötigt wird.

Hybrid-Doppel im Angebot
Zurück zum neuen Auris: Neben dem bekannten Turbo-Benziner mit 1,2 Liter Hubraum und bislang 116 PS rücken zwei Hybride ins Programm. Die 1,8-Liter-Variante bringt es auf 122 PS, der Zweiliter auf 180 PS. Toyota zufolge können damit bis zu 50 Prozent des typischen Alltagsverkehrs rein elektrisch zurückgelegt werden. Zum Marktstart und den Preisen des neuen Auris gibt es noch keine Angaben.

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