Alfa feiert seine Ring-Rekorde. Mattgrau und streng limitiert

Fans der Marke Alfa Romeo dürfen sich beim Genfer Autosalon 2018 (8. bis 18. März) über zwei ganz besondere Leckerbissen freuen. Bevor Sie jetzt komplett ausflippen: Nein, es gibt keinen neuen Supersportler und auch keine Wiedergeburt des Spider. Was es aber gibt, sind zwei überaus ansehnlich Quadrifoglio-Sondermodelle (Giulia und Stelvio, wie sie sich denken können), eingehüllt in ein begehrenswertes Mattgrau.

Rekorde und Geburtstag
Alfa hat ihnen den bedeutungsschwangeren Namen „NRING“ verpasst und feiert damit vor allem sich selbst. Die Erfolge, die diese beiden Sportmodelle auf der Nordschleife erreicht haben, um genau zu sein. Und weil man gerade dabei ist, bejubelt man auch noch 108 Jahre Alfa Romeo. Ein Jubiläum für die Ewigkeit, quasi. Zumindest ist es der Grund dafür, dass sowohl die Giulia Quadrifoglio NRING als auch der Stelvio Quadrifoglio NRING lediglich 108 mal gebaut werden.

Mehr Carbon und Ausstattung
Von außen erkennen Sie die Sonder-Quadrifoglios an serienmäßigen Carbon-Keramikbremsen und einem Haufen Kohlefaser an Spiegeln und Seitenschwellern. Außerdem gibt es mehrere Carbon- und NRING-Plaketten, getönte Scheiben sowie – im Falle der Giulia – ein Dach aus Sichtcarbon. Am coolsten ist aber sicher die Lackierung in „Grigio Circuito“, die exklusiv der NRING-Edition vorbehalten bleibt. Im Interieur der beiden Jubilare werden Sie von Sparco-Carbonschalensitzen, einem Leder-Alcantara-Lenkrad und einem Mopar-Schaltknauf empfangen. Auch die Fußmatten sind Spezialanfertigungen des FCA-Haustuners Mopar. Zur Vollausstattung gehören weiterhin das große 8,8-Zoll-Infotainmentsystem mit Apple Carplay/Android Auto sowie eine Hifi-Anlage von Harman Kardon.

Mechanisch unverändert
Mechanisch bleiben die beiden NRING-Quadrifoglios unverändert. Darüber darf man sich durchaus freuen. Schließlich kommen beide mit dem wunderbaren 2,9-Liter-Biturbo-V6, der 510 PS und sehr viel schönen Klang ausspuckt. Die Giulia macht 0-100 km/h in 3,9 Sekunden und schafft 307 km/h Topspeed, der Stelvio pumpt sich gar in 3,8 Sekunden auf 100 Sachen und läuft immerhin 283 km/h schnell. Und damit Sie ein Gefühl dafür kriegen, warum Alfa diese Nürburgring-Versionen auflegt: Zum einen wegen der reichen Historie, die die Marke mit der Grünen Hölle verbindet. Und zum anderen, weil sowohl die Giulia als auch der Stelvio hier zuletzt sehr sehr schnell unterwegs waren. Die Giulia Quadrifoglio umrundete die 20,8 Kilometer in 7:32 Minuten, der Stelvio Quadrifoglio in 7:51 Minuten. Bis zur Ablösung durch den Jaguar XE Project 8 vor einigen Wochen hielt die Giulia damit den Ringrekord für Limousinen. Der Stelvio ist bis heute das schnellste SUV auf der Schleife.

Sondermodelle auch vom 4C
Neben den beiden gefährlich aussehenden Quadrifoglios zeigt Alfa in Genf noch einen ganzen Haufen weiterer Sondermodelle, darunter zwei neue Varianten des 4C. Das Competizione Coupé und der Italia Spider kriegen spezielle Lackierungen, mehr Carbon und zusätzliche Ausstattungen wie eine Akrapovic-Auspuffanlage. Auch hier ist jeweils nach 108 Exemplaren Schluss. Desweiteren gibt es sportlicher und luxuriöser ausgestattete Varianten der Giulia Veloce (jetzt auch als „Ti“) und des Stelvio.

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