GeigerCars bringt den Chevy als ZL1 mit LE1-Paket zu uns

Amerikanischen Sportwagen eilt ein bestimmter Ruf voraus: Viel Leistung unter der Haube, aber praktisch nur geradeaus schnell zu bewegen. Das will jetzt Chevrolet mit dem neuen Camaro ZL1 widerlegen, insbesondere bei Ausrüstung mit dem optionalen 1LE-Track-Package". Leider wird die Wuchtbrumme nicht offiziell in Deutschland angeboten, doch Fans können sich jetzt an Karl Geiger und seine Firma GeigerCars wenden.

Viel Carbon und fette Reifen
Dort importiert man den Camaro ZL1 1LE und sorgt dafür, dass er eine deutsche Straßenzulassung bekommt. Optisch unterscheidet sich der 1LE vom Standard-ZL1 durch einen noch extremeren Bodykit, der am Bug um einen großen Frontsplitter sowie seitlichen Flaps erweitert ist. Die Motorhaube ist in Mattschwarz ausgeführt und besitzt einen Luftauslass aus Sichtcarbon. Auf dem Kofferraumdeckel thront ein großer Heckflügel ebenfalls aus Carbon. Exklusiv für den ZL1 1LE entwickelt wurden die Goodyear-Reifen des Typs ,Eagle F1 Supercar 3R". Sie befinden sich in den Dimensionen 305/30ZR19 an der Vorder- und 325/30ZR19 an der Hinterachse. Aufgezogen sind sie auf einen Satz geschmiedeter Alufelgen der Größen 11x19 Zoll sowie 12x19 Zoll. Die besonders leichten Räder sorgen für eine Gewichtsreduktion des 1LE von 27 Kilogramm im Vergleich zum normalen ZL1. Weitere Pfunde spart Chevrolet durch den Einsatz einer dünneren Heckscheibe, Modifikationen der Rückbank und die neuen Dämpfer.

Starke Nordschleifen-Zeit
Für kraftvollen Vortrieb sorgt nach wie vor der 6,2 Liter große LT4-V8 mit Kompressor-Aufladung, wie er etwa auch in der Corvette Z06 zum Einsatz kommt: Er leistet 659 PS und liefert 868 Newtonmeter maximales Drehmoment. Die Kraftübertragung übernimmt dabei ein manuelles Sechsgang-Getriebe, das im 1LE eine spezielle, für den Rennstrecken-Einsatz optimierte Übersetzung besitzt. Als Spitze gibt Chevrolet 318 km/h an. Hervorragende Verzögerungswerte garantiert die Brembo-Bremsanlage mit roten 6-Kolben-Sätteln vorne und 4-Kolben-Sätteln an der Hinterachse. Verdienst der zahlreichen Optimierungen ist eine Rundenzeit von 7:16.04 Minuten auf der Nürburgring-Nordschleife. 104.900 Euro ruft GeigerCars für ein Komplettfahrzeug auf. Viel Geld, aber ein ähnlich flotter Porsche 911 Turbo S steht mit 205.133 Euro, also fast dem doppelten Preis in der Liste.

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