Tief und breit: Nächster AMG A 45 erwischt
Neues AMG-Hot-Hatch soll über 400 PS kriegen
Ähnlichkeit zum Concept A
Im Vergleich zu den normalen A-Klasse-Prototypen sitzt er deutlich tiefer und glänzt mit ausgestellten Radhäusern. Ebenfalls zu sehen: Größere AMG-Räder, ernsthaftere Bremsen und massivere Lufteinlässe in der Frontschürze. Besonders auffällig ist das große Loch in der Mitte des 45er-Gesichts. Hier wird der vom AMG GT bekannte Panamericana-Grill sitzen, den nach und nach alle reinrassigen AMG-Modelle erhalten sollen. Der Grill und die neuen Leuchten deuten auf starke Einflüsse der 2017er-Shanghai-Studie Mercedes Concept A hin. Das sind nicht gerade die schlechtesten Voraussetzungen. Am Heck erkennt man große Ausschnitte für die Auspuffendrohre und neue Rückleuchten, die sich nun weit bis in die Heckklappe hineinziehen. Insgesamt wirkt die A-Klasse größer als das aktuelle Modell. Kritik am Platzangebot scheinen sich die Schwaben zu Herzen genommen zu haben.
Stärker mit E-Verdichter und Mild-Hybrid
Aktuell besteht AMGs Kompakt-Portfolio aus dem A 45, dem CLA 45 und dem Crossover GLA 45. Alle verfügen über einen Hang-on-Allrad, eine Siebengang-Doppelkupplung und einen 2,0-Liter-Vierzylinder-Turbo mit 381 PS. Die neue 45er-Generation dürfte die Leistungsschraube auf über 400 PS drehen, allein schon, um dem aktuellen Audi RS 3 (der nun 400 PS leistet) in die Suppe zu spucken. Dafür wird aller Voraussicht nach eine überarbeitete Version des aktuellen Zweiliter-Aggregats herhalten. Allerdings ist es sehr gut möglich, dass etwas später eine noch stärkere Variante (womöglich als AMG A 50) erscheint, die mit Hilfe eines elektrischen Verdichters und eines Mildhybrid-Systems auf 430 bis 450 PS kommt. Mit der frisch gelifteten S-Klasse hat Mercedes ja erstmals einen neuen Motor mit E-Verdichter, Startergenerator und 48-Volt-Bordnetz in die Serie gebracht.
Neue Neungang-Doppelkupplung?
Darüber hinaus soll natürlich auch der neue AMG A 45 von den Änderungen an den normalen A-Klasse-Varianten profitieren. Wir reden von einem größeren, aber leichteren Chassis, deutlich modernisierten Fahrhilfen und womöglich auch von einem neuen Neungang-Doppelkupplungsgetriebe. Der Allradantrieb bleibt natürlich Standard. So könnte der neue A 45 der erste Kompaktsportler sein, der in unter vier Sekunden von 0-100 km/h beschleunigt.
Auch zahmere Version wahrscheinlich
Neben dem A 45 wird es auch neue Versionen von CLA 45 und GLA 45 geben. Vielleicht sehen wir sogar eine AMG-Version des gröberen GLB SUVs, das Mercedes auf kompakter Plattform plant. Sehr wahrscheinlich: Etwas zahmere AMG-Versionen mit um die 280 PS, die es mit den Golf GTIs und Ford Focus STs dieser Welt aufnehmen. Ganz ähnlich haben wir das ja schon bei den 43er-Modellen von C-, E- und diversen SUV-Klassen gesehen. Die reguläre A-Klasse dürfte Anfang 2018, wahrscheinlich auf dem Genfer Autosalon ihr Debüt geben. Der AMG A 45 sollte sechs bis zwölf Monate später folgen.
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