Das kostet das Fahrspaß-Facelift

Im März 2016 hat Toyota den facegelifteten GT86 vorgestellt. Nötig war die Auffrischung allemal: Seit 2012 ist der kleine Sportwagen auf dem Markt, die Nachfrage in Deutschland ist recht überschaubar. Deshalb wird der Sportler ab Herbst 2016 aufgemöbelt, vor allem optisch: Neu sind ein größerer Kühlergrill, überarbeitete Scheinwerfer und ein modifizierter Stoßfänger vorne. Am Heck erstrahlen LED-Rückleuchten, die Leichtmetallfelgen bekommen eine andere Optik. Nun sind auch die neuen Preise bekannt.

Ab knapp 30.000 Euro
Die günstigste Basis-Ausstattung, die auf den Namen ,GT86 Pure" hört, ist nun für 29.990 Euro statt 28.950 Euro zu haben. Der etwas besser ausgestattete normale GT86 rollt für 31.750 Euro aus dem Showroom auf die Straße. Dabei bleibt der GT86 bei seinem spaßigen Konzept mit dem Zweiliter-Sauger-Boxermotor mit 200 PS und Sechsgang-Handschaltung. Für einen Aufpreis von 1.550 Euro gibt es ein Automatikgetriebe. Aber wer würde eine Fahrspaß-Kanone wie den GT86 schon mit einer Automatik ordern?

Der GT86 bleibt zu teuer
Ein Kritikpunkt bleibt allerdings auch mit dem Facelift. Für knapp 30.000 Euro ist der GT86 im direkten Konkurrenz-Umfeld der fahrspaßorientierten Zweitwagen zu teuer. Zum Vergleich: Einen Mazda MX-5 bekommt man für knapp 24.000 Euro, den neuen Ford Fiesta ST200 für rund 25.000 Euro. Beide machen sehr viel Spaß und sehen gut aus. Für welche Auto-Sünde würden Sie sich entscheiden?

Lesen Sie auch:

Bildergalerie: Keine Überraschung beim GT86