Mazda überarbeitet den 2 und den CX-3 (2017)
Optimierung auf japanisch
Kennzeichen neues Lenkrad
Messebesucher sollten sich am Mazda-Stand etwas Zeit lassen, um die sichtbaren Unterschiede zu entdecken. Kleiner Tipp: Sowohl der 2 als auch der CX-3 weisen ein neues Lenkrad auf, das nun griffiger ist und ein einfacheres Tastenlayout bietet. Trotzdem verzichten die Japaner zur Freude der aktuellen Besitzer jener Modelle auf gravierende Änderungen an der Außenhaut. Warum auch? Schließlich erfreuen sich 2 und CX-3 großer Beliebtheit. 2016 machte der CX-3 gut ein Viertel der europäischen Mazda-Verkäufe aus.
2: Sehr dezente optische Änderungen
Lenken wir unseren Blick zunächst auf die Halbzeit-Modellpflege des Mazda 2. Der 4,06 Meter lange Kleinwagen kam 2014 auf den Markt und ist stets ein Fünftürer. Neu sind Außenspiegel mit integrierten Blinkern, LED-Nebelscheinwerfer mit Chromeinfassung und eine Haifischflossen-Antenne auf dem Dach. Innen gibt es neben dem bereits erwähnten Lenkrad veränderte Instrumente, das optional erhältliche Head-up-Display ist künftig farbig. Wie im CX-3 handelt es sich aber um eine preiswerte Lösung mit Plexiglasscheibe. Eine neue vorwärtsgerichtete Kamera ermöglicht zusätzliche Assistenzfunktionen. Unter dem Blech ist die Fahrdynamikregelung namens G-Vectoring Control von Bedeutung. Sie steigert durch sanfte Anpassungen des Motordrehmoments die Fahrstabilität in Kurven und die Traktion. Parallel wurden Lenkung und Fahrwerk verbessert. Unverändert bleibt die Motorenpalette, hinzu kommt lediglich mehr Dämmmaterial. Im Angebot sind ein 1,5-Liter-Saugbenziner mit 75, 90 und 115 PS sowie ein 105 PS starker Turbodiesel mit gleichem Hubraum. Für den 90-PS-Otto ist auch eine Automatik im Programm.
CX-3: Leiser und wärmer
Selbstredend baut Mazda die G-Vectoring Control auch in den 2015 erschienenen CX-3 ein. Neu sind dort zudem ein beheizbares Lenkrad und ein zehnfach elektrisch einstellbarer Fahrersitz mit Memory-Funktion. Letztere merkt sich außerdem die Position des Head-up-Displays. Optimiert wurden Fahrwerk, Lenkung und Stoßdämpfer, zudem will Mazda die Windgeräusche verringert haben. Last, but not least soll der Innenraum mit mehr Qualität glänzen. Nach wie vor sehr flexibel ist das Motorenangebot aus zwei Benzinern (120 und 150 PS) sowie einem Diesel (105 PS). Für alle Aggregate ist eine Sechsstufen-Automatik lieferbar. Den kleinen Benziner gibt es ausschließlich mit Frontantrieb, seinen großen Bruder nur mit Allrad. Beim Selbstzünder haben Kunden die Wahl.
Bildergalerie: Feiner im Detail
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