Spaß im Alltag

Schrille Knallbüchse? Nee – ist er nicht. Ford setzt beim neuen Focus ST auf eine gehörige Portion Alltagstauglichkeit. Ob das passt, testen wir mit der jetzt wieder verfügbaren Kombi-Version des Kompakten, dem Turnier.

Drei für die Welt zu wenig
In Sachen Karosserievarianten hat sich bei der jetzt dritten Generation des Focus ST was getan: Einen Dreitürer wird es nicht mehr geben, dafür aber wieder einen Kombi – der stand schon in der ersten Generation von 2002 zur Verfügung. Angeblich hat die Mehrheit der Kunden auf den angepeilten 180 Märkten keinen Bock auf einen Focus-Dreitürer. Äußerlich unterscheidet sich der neue Welt-ST vom normalen Focus mit seinem eigenständigen Kühlergrill, seinen 18-Zoll-Rädern, seinen Seitenschwellern und seinem beachtlichen Dachkantenspoiler. Auffällig ist das an eine stilisierte, liegende Acht erinnernde mittige Endrohr – ob das auch soundmäßig was drauf hat, klären wir noch.

Enge Zwinge
Die Kabine des ST ist serienmäßig mit Recaro-Sportsitzen ausgestattet. Diese sorgen mit steifem Seitenhalt für die Beine und regelrechtem Zangengriff für den Rücken beim lustigen Heizen für einen verrutschfrei auf dem Gestühl arretierten Körper. Auch wenn die Sitze wie einteilige Rennsport-Sessel aussehen: Ihre Kopfstützen lassen sich verstellen. Weitere eigenständige Merkmale sind das ST-Lenkrad und der silberfarbene Schalthebel-Knauf mit roter Kulisseneinprägung. Die Innenraumverarbeitung und die Oberflächenmaterialien gehen in Ordnung. Nur die Türfüllunge...