Audi A6: Update für die Business-Class

Audi hat die A6-Reihe gründlich überarbeitet und vor allem technisch auf Vordermann gebracht. So wurde an den Motoren kräftig geschraubt. Die meisten Antriebe sind stärker geworden, alle erfüllen jetzt die Euro-6-Norm. Drei Benziner von 190 bis 333 PS und fünf Diesel von 150 bis 320 Pferdestärken stehen für den A6 bereit, darunter sind drei besonders sparsame ,ultra"-Modelle. Hinzu kommen ein ,competition"-Sondermodell vom 3.0 TDI mit 326 PS und die auf 450 PS erstarkten S6 und S6 Avant. Der Über-Kombi RS 6 Avant wurde ebenfalls neu geschminkt, an seiner Motorleistung von 560 PS änderte sich nichts. Das ist ohnehin mehr als genug Power. Wer jetzt den Hybriden in dieser Aufzählung vermisst hat, wird enttäuscht: Er wurde aus der Verkaufsliste gestrichen. Ein Nachfolger mit Plug-in-System wie im Audi A3 e-tron kommt vermutlich mit der A6-Neuauflage im Jahr 2017, zu Details wollte sich aber eine Audi-Sprecherin auf unsere Nachfrage hin nicht äußern.

Einsteiger mit weniger Hubraum
Doch bleiben wir in der nahen Zukunft, die für den gelifteten A6 und S6-Modelle im November 2014 beginnt. Neuer Einstiegs-Otto für den A6 ist ein 1.8 TFSI mit 190 PS, der den zehn PS schwächeren 2.0 TFSI ersetzt. Wir haben diesen Motor in Verbindung mit der manuellen Sechsgang-Box getestet. Für den großen Ingolstädter ist der kleine Vierzylinder ein empfehlenswerter Antrieb. Das Aggregat arbeitet leise und laufruhig, will jedoch Drehzahlen, um richtig kräftig abzuziehen. Da aber die Handschaltung knack...