Sehr radikal! Wie ein aufgepumpter Fiesta ST

Der Ford Puma ST ist exzellent! Aber für welche Art von Kunden ist er eigentlich gedacht? Und was ist er überhaupt? Kompaktsportler? SUV? Crossover? Mit 200 PS und einem äußerst sportlichen Fahrwerk, fährt er so wie man es sich nur wünschen kann!

Doch wünscht sich überhaupt jemand einen Crossover-Kompaktsportler? Der Puma ST wirft jede Menge Fragen auf, die sich nicht beantworten lassen, macht aber eine Menge Spaß. Ein hervorragend seltsames Auto!

Die Kraftübertragung übernimmt die aus dem Fiesta ST bekannte Sechsgang-Schaltung. Im Unterschied zu dem Sport-Kleinwagen hat das Performance-SUV eine kürzere Hinterachsübersetzung.

Fahrwerk... sehr sportlich

Der Puma ST bekommt ein modifiziertes Fahrwerk. So wurden die Verbundlenker-Hinterachse und die Querstabilisatoren steifer ausgelegt, was das Kurvenwanken reduziert. Außerdem hat der Puma ST patentierte "Force Vectoring"-Federn. Diese sollen Spurstabilität, Agilität und Ansprechverhalten verbessern, indem Kurvenkräfte direkt in die Federn geleitet werden, was wirkungsvoll die Seitenneigung verringert.

Außerdem bietet Ford optionales mechanisches Sperrdifferenzial (Limited-Slip Differential, LSD). Es ist als Bestandteil des Performance-Pakets erhältlich ist. Es optimiert die Traktion an der angetriebenen Vorderachse, was sich sowohl in verbessertem Fahrverhalten als auch in minimiertem Untersteuern vor allem am Kurvenausgang niederschlagen soll.

Dabei verhindert die rein mechanische Sperre ein Durchdrehen des entlasteten Rads auf der Kurveninnenseite und leitet das Antriebsmoment jenem Rad zu, das den höheren Grip besitzt (also das äußere). Dazu kommt noch die "Torque Vectoring Control", die durch Bremseingriffe am kurveninneren Rad das Eindrehen in der Kehre erleichtert.