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Ford Puma Gen-E im Test: Überraschend agil und sparsam

Der beliebte Crossover von Ford fährt jetzt rein elektrisch. Erster Test des Puma Gen-E zeigt Stärken und Schwächen

Ford Puma Ge-E mit dem Autor
Bild von: InsideEVs

Ford erweitert seine Modellpalette um eine rein elektrische Version des beliebten Puma. Der neue Ford Puma Gen-E tritt als kompakter Crossover im B-Segment an und basiert auf der Plattform des Verbrennermodells. Mit einer Länge von 4,21 Metern sortiert er sich unterhalb von Modellen wie dem VW ID.3 ein. Angetrieben wird die getestete Variante von einem 124 kW (168 PS) starken Elektromotor an der Vorderachse, der 290 Nm Drehmoment liefert.

Die Energieversorgung übernimmt eine Batterie mit einer nutzbaren Kapazität von 43 kWh. Laut WLTP-Norm soll dies für eine Reichweite von bis zu 364 Kilometern genügen, wobei die getestete höhere Ausstattungsvariante auf etwa 360 Kilometer kommt. Damit positioniert sich der Puma Gen-E eher als Fahrzeug für den urbanen Raum und kürzere Überlandfahrten denn als Langstreckenspezialist. Der Sprint von 0 auf 100 km/h gelingt in 8,0 Sekunden, die Höchstgeschwindigkeit liegt bei 160 km/h.

Fahrspaß trifft Effizienz
Überraschend agil zeigt sich der Elektro-Puma auf kurvigen Landstraßen. Das straff abgestimmte Fahrwerk und der spontan ansprechende Elektromotor sorgen hier für Fahrspaß – mehr, als man angesichts der Leistungsdaten annehmen könnte. Zu dem dynamischen Gefühl kommt noch ein gutes Rekuperationssystem, das im stärksten Modus echtes One-Pedal-Driving bis zum Stillstand ermöglicht, was im Stadtverkehr und auf der Landstraße nützlich ist. Auf der Autobahn jenseits von 80 km/h lässt der Vortrieb spürbar nach.

Ein hervorstechendes Merkmal ist der niedrige Energieverbrauch. Die Basisversion wird mit nur 13,1 kWh/100 km nach WLTP angegeben, die getestete Variante liegt bei 13,7-14,5 kWh/100 km. Das macht den Puma Gen-E zu einem der sparsamsten Elektroautos auf dem Markt. Im Test auf anspruchsvollen Bergstraßen lag der Verbrauch bei immer noch moderaten 15 kWh/100 km.

Praktische Aspekte und Laden
Der Kofferraum bietet ein klassenübliches Volumen, das durch die sogenannte "Gigabox" unter dem Ladeboden erweitert wird – ein abwaschbarer Stauraum, der das Gesamtvolumen deutlich erhöht. Zusätzlich gibt es einen kleinen Frunk unter der Fronthaube für Ladekabel. Im Fond geht es etwas enger zu, besonders bei der Knie- und Kopffreiheit. Geladen wird der Akku an AC-Säulen mit bis zu 11 kW. Am DC-Schnelllader sind bis zu 100 kW möglich, was das Aufladen von 10 auf 80 Prozent in rund 23 Minuten erlaubt.

Die Listenpreise für den Ford Puma Gen-E beginnen bei rund 37.000 Euro, mit den Aktionspreisen wird es jedoch günstiger. Damit positioniert er sich im Wettbewerbsumfeld kompakter Elektro-Crossover.

Sie möchten alle Details zum Fahrverhalten, zur Ausstattung und den vollständigen Testeindruck des Ford Puma Gen-E? Den ausführlichen Testbericht mit allen Bildern finden Sie auf InsideEVs.de.