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Fiat Grizzly: Das neue SUV für Europa ist jetzt offiziell

Fiat Grizzly und Grizzly Fastback werden in Marokko gebaut und basieren auf der Smart Car-Plattform

Der von der Grande Panda abgeleitete SUV ist offiziell
Bild von: Motor1 Italia visual (AI-assisted)

Der Stellantis-Konzern hat seinen Strategieplan für die Jahre bis 2030 vorgelegt. "FaSTLAne 2030" heißt er und verrät einige spannende Details. Bis 2030 zplant man konzernweit mehr als 60 Neueinführungen und 50 signifikanten Modellaktualisierungen über alle Marken und Antriebsarten hinweg führen.

Darunter sind 29 batterieelektrische Fahrzeuge, 15 Plug-in-Hybrid- oder Range-Extended-Elektrofahrzeuge, 24 Hybrid-Elektrofahrzeuge und 39 Fahrzeuge mit Verbrenner- bzw. Mild-Hybrid-Antrieb. Eines davon stammt von Fiat. Einer Marke, die künftig in der ersten Liga des Konzerns spielt. 

Grizzly wird zu einem offiziellen Namen. Bestätigt hat das Fiat bei der Vorstellung des neuen Stellantis-Plans. Auf den Folien ist klar das Bild des vom Grande Panda abgeleiteten SUV zu sehen – auch als Fastback-Variante.

Fiat Grizzly

Fiat Grizzly

Bild von: Stellantis

Damit bestätigt sich, was in den vergangenen Monaten bereits angedeutet wurde: Ein von Fiat in sozialen Netzwerken veröffentlichter Teaser mit dem Satz "Make room for everyone" und einigen Fußspuren im Schnee hatte erste Hinweise auf den Namen Grizzly geliefert. Der bärige Name steht in einer Linie zu Panda und Grande Panda.

Die neuen Grizzly-Modelle sollen in Marokko gebaut werden und auf der Smart-Car-Plattform entstehen, die bereits beim Fiat Grande Panda zum Einsatz kommt. Der Radstand fällt länger aus, zudem ist ein neues Cockpit-Layout vorgesehen, um das Modell stärker vom kleineren Bruder abzugrenzen.

Neben der Standardversion, wie auf der Stellantis-Folie zu sehen, soll außerdem ein Fastback mit stärker abfallender Dachlinie kommen – eine Lösung, die bei kompakteren, dynamisch positionierten SUVs zunehmend verbreitet ist. Zudem soll es den Grizzly wie den technischen verwandten Citroën C3 Aircross mit bis zu sieben Sitzen geben. Mit dem neuen Modell zielt Fiat auf den Dacia Duster.

Den Angaben aus der Präsentation zufolge soll der Einstiegspreis bei rund 20.000 Euro liegen und das Modell damit im besonders erschwinglichen Bereich des europäischen Marktes positionieren.

<p>Fiat Grizzly (2026), das Rendering von Motor1.com</p>

Fiat Grizzly (2026), das Rendering von Motor1.com

Bild von: Motor1.com

Auch wenn Fiat noch keine offiziellen technischen Daten genannt hat, dürfte die Technik des Grizzly (die wir bei Motor1 bereits mit einem exklusiven Rendering vorweggenommen hatten) direkt von der des Grande Panda respektive C3 Aircross abgeleitet sein. Entsprechend gilt der 1,2-Liter-Turbobenziner in seiner jüngsten Ausbaustufe mit Steuerkette als gesetzt – entweder als reiner Verbrenner mit 101 PS (74 kW) und manuellem Getriebe oder als Hybrid mit Automatik in Varianten mit 110 PS (81 kW) beziehungsweise 145 PS (107 kW).

Auch eine Elektroversion soll nicht fehlen. Erwartet werden hier 113 PS (83 kW), Batterien mit 44 oder 52 kWh sowie homologierte Reichweiten von jeweils über 300 beziehungsweise über 400 km.

Bildergalerie: FaSTLAne 2030: Der Strategieplan von Stellantis im Detail