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Fiat 600 vs. Kia Stonic: Vergleich der kompakten Hybrid-SUV

Ähnliche Technik, aber Unterschiede im Innenraum von Fiat 600 und Kia Stonic: Vergleich der beiden Kompakt-SUV

Fiat 600 vs Kia Stonic (2026)
Bild von: Motor1.com

Zwei kompakte Crossover mit unterschiedlichen Ansätzen: Auf der einen Seite der Fiat 600, der mit einer breit aufgestellten Modellpalette inklusive einer rein elektrischen Version und einem retro-inspirierten Design antritt. Auf der anderen Seite steht der Kia Stonic, kürzlich überarbeitet, mit modernerem, stärker digitalisiertem Innenraum und effizienten, aber weiterhin verbrennerbasierten Antrieben. Wir schauen uns beide im Detail an.

Exterieur

Der 600 ist 4,18 Meter lang und setzt konsequent auf eine weiche, sofort wiedererkennbare Formensprache. Die Linien nehmen klar Bezug auf den historischen Kleinwagen aus den 1950er-Jahren, werden jedoch modern interpretiert – mit verchromten Details und ausgewogenen Proportionen.

<p>Fiat 600</p>

Fiat 600

Bild von: Fiat
Kia Stonic (2026), der Test von Motor1.com

Kia Stonic (2026)

Bild: Motor1 Italy

Unterm Strich ergibt das einen kompakten Crossover mit elegantem Auftritt und starker visueller Identität. Einige Varianten setzen zusätzliche Akzente in Richtung Dynamik: schwarzes Kontrastdach, 18-Zoll-Leichtmetallräder in dunkler Ausführung sowie schwarze Applikationen an verschiedenen Karosserieelementen.

Der Stonic – 4,17 Meter lang – verfolgt dagegen ein eher klassisches Design für dieses Segment. Das Facelift von 2025 bringt Full-LED-Scheinwerfer mit modernerer Lichtsignatur, neu gestaltete Stoßfänger und ein überarbeitetes Heck mit neuen Leuchteneinheiten. Neue 16- oder 17-Zoll-Räder und zusätzliche Lackierungen frischen den Auftritt weiter auf.

Modell Länge Breite Höhe Radstand
Fiat 600 4,18 m 1,78 m 1,53 m 2,56 m
Kia Stonic 4,17 m 1,76 m 1,52 m 2,58 m

Interieur

Im Innenraum präsentiert Fiat ein ordentlich verarbeitetes Cockpit mit gutem Spagat aus Design und Funktionalität. Die Armaturentafel integriert einen zentralen Infotainment-Bildschirm sowie ein digitales Kombiinstrument; die Materialien wirken angenehm und sind sauber montiert. Praktisch ist das 15-Liter-Staufach in der Mittelkonsole, das den Alltag erleichtert. Der Kofferraum fasst 360 Liter und lässt sich bei umgeklappten Rücksitzen auf bis zu 1.231 Liter erweitern.

<p>Fiat 600, der Innenraum der Version mit Schaltgetriebe</p>

Fiat 600, der Innenraum der Version mit Schaltgetriebe

Bild von: Fiat
Kia Stonic (2026), der Test von Motor1.com

Kia Stonic (2026), der Innenraum

Bild: Motor1 Italy

Kia legt den Schwerpunkt deutlich stärker auf Technik: Das neue Cockpit wird von zwei 12,3-Zoll-Displays geprägt – eines für die Instrumente, eines für das Infotainment.

<p>Fiat 600, der Kofferraum der Mild-Hybrid-Version</p>

Fiat 600, der Kofferraum der Mild-Hybrid-Version

Kia Stonic 2026, Innenraum und Kofferraum

Kia Stonic 2026, der Kofferraum

Das System bietet erweiterte Konnektivität, Digital Key und die Einbindung von Online-Diensten. Auch Materialanmutung und wahrgenommene Qualität legen zu, unter anderem durch neu gestaltete Türverkleidungen und eine überarbeitete Mittelkonsole. Der Kofferraum kommt auf 352 Liter, liegt damit leicht unter dem Wert des 600, bleibt aber im Rahmen des Segments.

Modell Kombiinstrument Zentrales Display Kofferraum
Fiat 600 7" 12,3" 385/1.256 Liter
(360/1.231 Liter beim Elektrofahrzeug)
Kia Stonic 12,3" 12,3" 352/1.155 Liter

Motoren

Der größte Unterschied zeigt sich unter der Haube. Der 600 ist sowohl als Elektroversion als auch mit Mildhybrid- und Benzinmotoren erhältlich. Im 600e arbeitet ein vorn platzierter E-Motor mit 156 PS (115 kW) in Kombination mit einer 51-kWh-Batterie; die Reichweite liegt bei bis zu 400 km nach WLTP. Geladen wird mit bis zu 11 kW an Wechselstrom und bis zu 100 kW an Gleichstrom. Daneben gibt es den 1.2-Turbo-Mildhybrid mit 110 oder 145 PS (jeweils mit 6-Gang-Doppelkupplungsgetriebe) sowie eine reine Benzinvariante mit 100 PS und 6-Gang-Handschaltung.

<p>Fiat 600</p>

Fiat 600

Kia Stonic (2026), der Test von Motor1.com

Kia Stonic (2026), der Test von Motor1.com

Der Kia bleibt hingegen den Verbrennern treu, wenn auch teils elektrifiziert. Der 1,0-Liter-Turbo-Dreizylinder-Benziner ist mit 100 PS (74 kW) oder als Mildhybrid mit 115 PS (85 kW) und 48-Volt-MHEV-System verfügbar. Letztere Ausführung verbessert Effizienz und Ansprechverhalten bei niedrigen Drehzahlen, erlaubt jedoch kein rein elektrisches Fahren. Geschaltet wird wahlweise per manuellem 6-Gang-Getriebe oder über ein 7-Gang-DCT (nur für die MHEV-Version).

Modell Benziner Mild-Hybrid-Benziner Elektro
Fiat 600 1.2, 100 PS;

1.2, 110 PS

1.2, 145 PS

 

156 PS und 51 kWh
Kia Stonic 1.0, 100 PS 1.0, 115 PS k. A.

Preise

Der Fiat 600 startet in Deutschland ab 24.490 Euro als nicht elektrifizierter Benziner, bei 25.490 Euro für den 110-PS-Mildhybrid und bei 31.490 Euro für die Elektroversion. Der Stonic beginnt bei 23.790 Euro für die 100-PS-Benzinvariante und bei 28.090 Euro für den 115-PS-Mildhybrid.