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560 PS im Retro-Gewand: HWA schickt drei EVO.R zum Eifel-Marathon
Comeback einer Ikone: Mit legendären DTM-Designs und Top-Fahrern bringt HWA den EVO.R zum ultimativen Härtetest in die Grüne Hölle

Bild von: HWA
Sönke Brederlow 
Von: Sönke Brederlow
13. Mai um 12:07 Uhr
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Das unverkennbare Kreischen hochgezüchteter Motoren, das Flackern der Scheinwerfer im nächtlichen Nebel der Eifel und eine Karosserieform, die Motorsport-Herzen seit über drei Jahrzehnten höherschlagen lässt: HWA bringt die DNA des legendären Mercedes-Benz 190E 2.5-16 Evo II beim 24h-Rennen am Nürburgring (14. bis 17. Mai 2026) zurück auf die Rennstrecke.
Nach monatelanger, intensiver Entwicklungsarbeit in Affalterbach muss der HWA EVO.R, die moderne Neuinterpretation der DTM-Ikone, nun endgültig beweisen, dass er der legendären Hatz durch die "Grünen Hölle" gewachsen ist. Bei den 24h Nürburgring Qualifiers vor vier Wochen ist der Bolide immerhin schon zu einem der diesjährigen Publikumslieblinge avanciert.
Bildergalerie: Drei HWA EVO.R-Rennwagen treten beim 24h Nürburgring 2026 an

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Quelle: HWA
High-Tech unter dem Kleid der 90er-Jahre
Der HWA Evo ist weit mehr als eine bloße Retro-Kopie. Das Fahrzeug, dessen Produktion in einer streng limitierten Kleinserie von 100 Stück gerade angelaufen ist, nutzt nahezu ausschließlich neu entwickelte Komponenten. Das Ziel war es, modernste Performance-Standards in die markante Silhouette der 1990er Jahre zu integrieren. Für den Einsatz in der Langstrecke waren dabei überraschend wenige Anpassungen nötig, weil die Basis des Straßensportwagens bereits konsequent auf Performance getrimmt wurde.
Die Rennvariante EVO.R unterscheidet sich primär durch sicherheitsrelevante Upgrades vom Serienmodell. Das verstärkte Leichtbau-Chassis wurde mit einem Sicherheitskäfig nach FIA-Standard, einem FIA-homologierten Rennsitz samt Sechs-Punkt-Sicherheitsgurt sowie einer integrierten Feuerlöschanlage kombiniert. Hinzu kommen ein AP Racing-Bremssystem mit Aluminium-Bremssätteln sowie ein einstellbares KW-Rennfahrwerk mit H&R-Rennfedern.

Auch das Design der EVO.R erinnert an vergangene Zeiten
Bild von: HWA
Das Aerodynamik-Paket der Vollcarbon-Karosserie ist in der Rennversion zudem voll verstellbar, um auf die wechselhaften Bedingungen der Nordschleife reagieren zu können. Unter der Haube sorgt ein 3,0-Liter-V6-Biturbo mit rund 560 PS und 670 Nm Drehmoment für massiven Vortrieb, der über ein sequenzielles Sechsganggetriebe direkt an die Hinterachse geleitet wird.
Für HWA stehen beim 24-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring allerdings nicht nur sportliche Ergebnisse im Fokus, sondern auch die Weiterentwicklung unter Extrembedingungen. Die Nürburgring-Nordschleife gilt als ultimative Teststrecke, sowohl für alle Beteiligten als auch für die technischen Komponenten der Fahrzeuge. Dementsprechend liegt ein besonderer Schwerpunkt auf der technischen Zuverlässigkeit und einer starken Teamleistung über die gesamte Renndistanz hinweg.
Ein Fahrerfeld zwischen Nostalgie und Weltklasse
Das Aufgebot der drei Fahrzeuge lässt die goldene Ära des Tourenwagen-Motorsports aufleben. Besonders emotional wird es bei der Startnummer 62: Das Fahrzeug startet in den historischen Farben von Kärcher und Sonax – jenen Designs, die den 190er in der DTM unvergesslich machten. Am Steuer sitzen mit Sebastian Asch und Luca Ludwig die Söhne der Rennsport-Größen Roland Asch und Klaus Ludwig, flankiert vom dreifachen 24h-Gesamtsieger Markus Winkelhock und dem US-Amerikaner Adam Adelson.
In den beiden anderen Boliden sind mit Jamie Green und Bruno Spengler zwei weitere DTM-Größen mit HWA-Vergangenheit zu finden. Zuschauer können die Vorbereitungen des Teams hautnah miterleben: Im Fahrerlager betreibt HWA eine "gläserne Werkstatt", in der Fans live beobachten können, wie das Team die Fahrzeuge für die Hatz zweimal rund um die Uhr vorbereitet. Der Startschuss für das Spektakel fällt am Samstag (16. Mai 2026) um 15:00 Uhr.
Weiteres zum HWA Evo und der Rennversion EVO.R
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