Zum Hauptinhalt springen

Cupra Born VZ im Test: Kompaktsportler sorgt mit 326 PS für Spaß

Das Facelift des Cupra Born VZ bringt echte Tasten, One-Pedal-Driving und viel Fahrspaß.

Cupra Born VZ mit Autor Stefan Leichsenring
Bild von: InsideEVs

Der Cupra Born erhält ein umfangreiches Facelift. Wir konnten die neue Topversion VZ rund um Madrid für knapp zwei Stunden fahren. Mit 240 kW (326 PS) und Hinterradantrieb verspricht der kompakte Spanier viel Dynamik.

Design und Innenraum

Optisch grenzt sich der Born nun mit dreieckigen Lichtsignaturen, beleuchtetem Hecklogo und neuen Schürzen stärker von seinem Konzernbruder VW ID.3 Neo ab. Im Innenraum wächst das Instrumentendisplay auf 10,25 Zoll. Die Alltagstauglichkeit profitiert von der Rückkehr zu echten Tasten am Lenkrad anstelle der bisherigen Touch-Flächen. Zudem gibt es endlich wieder vier Schalter für die Fensterheber, was Verwirrung erspart.

Die Klima-Slider unter dem zentralen Touchscreen sind nun beleuchtet. Weniger überzeugend ist das optionale Head-up-Display: Bei Sonneneinstrahlung fehlt es an Kontrast, die Navigationspfeile wirken teils verschwommen. Die Anzeige der Geschwindigkeitsbegrenzung im Instrumentendisplay fällt zudem recht klein aus.

Die serienmäßigen Schalensitze im Born VZ bieten sehr guten Seitenhalt und Komfort. Deren harte Rückenschale kann jedoch für die Kniescheiben größerer Fondpassagiere unangenehm werden. Generell reicht das Platzangebot für vier durchschnittlich große Erwachsene aus.

Fahrverhalten und Nutzwert

Auf der Straße setzt der Elektromotor mit 545 Newtonmetern jeden Gaspedalbefehl prompt um. Die adaptiven Stoßdämpfer spreizen das Fahrverhalten deutlich. Im Cupra-Modus wird der Born straffer, bleibt aber ausreichend komfortabel und wird von einem künstlichen Motorklang begleitet. Eine neue Launch Control sorgt für massiven Vortrieb aus dem Stand.

Neu ist auch das One-Pedal-Driving. Damit kommt man ohne Betätigung des Bremspedals komplett zum Stillstand. Die Einstellungslogik der Rekuperationsstärke über die Schaltwippen und den Fahrhebel ist jedoch unnötig kompliziert. Bei unserer Testfahrt zeigte der Bordcomputer am Ende einen Verbrauch von 15,7 kWh auf 100 Kilometer an, wobei wir durch spanische Tempolimits nie schneller als 100 km/h fuhren.

Preis und Fazit

Cupra ruft für den Born VZ einen Listenpreis von 50.990 Euro auf. Selbst nach Abzug des aktuellen Rabatts von 4.000 Euro bleibt er ein teures Auto. Dem stehen jedoch eine beachtliche WLTP-Reichweite von bis zu 630 Kilometern, die starke Antriebsleistung und die maximale DC-Ladeleistung von 183 kW gegenüber. Wer eine Kombination aus so viel Ausdauer und Leistung sucht, die abseits der Stadt auf kurvigen Landstraßen für Freude sorgt, findet derzeit kaum Konkurrenten auf dem Markt.

Weitere Details, die volle Bildergalerie und tiefergehende Analysen finden Sie im vollständigen Testbericht zum Cupra Born VZ auf InsideEVs.de.