Porsche 911 Turbo Touring Cabrio (2026) als Erlkönig erwischt
Dezent getarnt gibt der Prototyp dennoch Hinweise auf einen Understatement-Turbo
Vor ein paar Tagen wurde schon ein ähnliches Porsche-Modell am Nürburgring gesichtet – nur halt mit Blechdach. Jetzt ist ein weiteres, etwas seltsam anmutendes Testfahrzeug im selben Umfeld aufgetaucht.
Es scheint sich offenbar um das offene Pendant zum dezenten Turboauftritt zu handeln. Vermutlich eine Art "Porsche 911 Turbo Touring Cabrio".
Bildergalerie: Porsche 911 Turbo Touring Cabrio (2026) Erlkönig
Ein genauerer Blick auf die Fotos zeigt: Der Wagen trägt die breitere Karosserie und die Kotflügel des 911 Turbo. Die seitlichen Lufteinlässe in den hinteren Kotflügeln scheinen ebenfalls vorhanden zu sein, wurden allerdings geschickt getarnt. Die Formgebung wirkt durch diese Maßnahme wie ein normales 911 Cabrio.
Auffällig ist zudem das Fehlen des fest montierten Heckflügels, der sonst typisch für den Turbo ist. Nehmen wir die Hinweise zum Anlass, scheint es sich hier tatsächlich um eine Art Porsche 911 Turbo Touring Cabrio zu handeln. Ein ganz normaler 911 Turbo also, der jedoch ohne den festen Heckspoiler auskommt. Damit wäre er schneller als ein 911 Carrera, kommt aber in einer etwas ähnlich "dezenten" Optik daher. Für Menschen, die das gewisse Understatement wahren wollen – wenn das denn überhaupt mit einem Porsche möglich ist.
Auch an Front und Heck fährt das "Turbo Touring Cabrio" dezente Tarnung spazieren. Das deutet darauf hin, dass dieses Modell das gleiche Facelift erhält, wie der normale Turbo. Dessen offizielle Vorstellung dürfen wir wohl noch 2025 erwarten. Und auch wenn hier ein wenig versteckt wurde, glauben wir nicht, dass sich darunter schon das endgültige neue Design versteckt.
Gerüchten zufolge plant Porsche, die Frontpartie grundlegend zu verändern – deutlich moderner und radikaler als bei den Standard-Modellen. Entweder ist dieses neue Design noch nicht fertig, oder Porsche wollte es den Fotografen schlicht noch nicht zeigen.
Die Zuffenhausener werden dem "Turbo Touring", inklusive ihrer offenen Versionen, wohl ebenfalls ein oder zwei elektrische Lader verpassen, wie sie der neue 911 Turbo S mit 700 PS aus einem Hybridantrieb bereits einsetzt.
Für diese Maßnahmen braucht es natürlich mehr Platz, ebenso für die Batterie, die diese Lader mit Strom versorgt. Unter der hinteren Haube mussten die Ingenieure also Raum schaffen, weshalb auch die Abgasanlage umgestaltet wurde. Der Marktstart dürfte irgendwann 2026 folgen.
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