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Toyota Corolla (2026) im Rendering: Dauerbrenner im neuen Gewand
Der Kompakte wird effizienter und digitaler. Kommt der GR nach Europa?

Bild von: Motor1.com

Von: Alberto Carmone
Übersetzt von: Benja Hiller
20. Jun. 2025 um 13:00 Uhr
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Seit 1966 macht der Toyota Corolla sein Ding. Auch wenn er in Europa eine kurze Auszeit einlegte und der Auris übernham, so hat er sich über die Jahrzehnte zum meistverkauften Auto der Welt gemausert. Seit 2018 ist er auch wieder bei uns auf den Straßen unterwegs.
Doch der Zahn der Zeit nagt an dem E210, weshalb bald eine Überarbeitung für den Toyota Corolla ansteht. Laut Informationen japanischer Medien wird die 13. Generation des Kompakten zwischen 2026 und 2027 erwartet. Sowohl designtechnisch als auch bei der Motorenpalette können wir uns wohl auf einige Updates einstellen.

Toyota Corolla (2026), das Rendering von Motor1.com
Bild von: Motor1.com
Neues Toyota-Gesicht
Wenn wir uns die aktuellen Überarbeitungen von RAV4 und Aygo X so anschauen, rückt das gesamte Familien-Design immer mehr in Richtung C-HR, Prius und bZ4X. Da braucht es nicht mal mehr Gerüchte, um zu erahnen, in welche Richtung ein neues Corolla-Design gehen wird. Auch der Erfolgsjapaner wird markanter werden.
Unser Rendering nimmt also aktuelle Toyota-Designtrends auf und nähert sich den Formen des Prius und C-HR an: schmale horizontale Scheinwerfern enden in der C-förmigen Lichtsignatur, ein Lichtband verbindet beide Einheiten. Der Kühlergrill könnte kompakter eingearbeitet werden, die vordere Stoßstange zeigt dynamischere, charakteristischere Linien.
Das Heck dürfte ebenfalls einige Überarbeitungen erfahren, auch wenn die Proportionen ähnlich bleiben. Hier werden schmalere Rückleuchten abermals durch ein Leuchtband verbunden. Traditionsgemäß sollte der Corolla als Kompakter mit Hatchback, Kombi und in einigen Ländern auch als Limousine erscheinen, um individuellen Ansprüchen gerecht zu werden.
Moderne Innenräume und neue Motorisierungen
Zwar bekam der Corolla 2022 eine Überarbeitung für das Modelljahr 2023, dennoch ist dem Kompakten das Alter deutlich anzumerken. Unabdingbar also, dass die 13. Generation einen weiteren Schritt in Richtung Digitalisierung machen muss und der Innenraum daher eine Komplettüberarbeitung benötigt.

Toyota Corolla, die Innenräume der aktuellen Generation
Das Armaturenbrett wird demnach mit einem digitalen Kombiinstrument und einem großzügigeren Infotainment-System ausgestattet werden, das mit Apple CarPlay und Android Auto kompatibel ist. Ein fortschrittlicher Sprachassistent, der auf künstlicher Intelligenz basiert und in der Lage ist, natürlicher mit Fahrer und Passagieren zu interagieren, wird wohl ebenfalls an Bord sein.
Schauen wir auf aktuelle Entwicklungen im Konzern, sind Vollhybrid-Varianten in der Motorenpalette sicher. Eine Überarbeitung im Bezug auf Leistung und Effizienz ist ebenfalls möglich. Eine Plug-in-Hybrid-Variante mit einer neuen Architektur und mindestens 100 Kilometern elektrischer Reichweite ist ebenfalls denkbar, damit Toyota im Rennen der "Super-Hybriden" wettbewerbsfähig bleibt.

Toyota GR Corolla 2025, das Modell verkauft in Nordamerika
Bild von: Toyota
Wenn wir über Toyota reden, können wir die Motorsportabteilung Gazoo Racing natürlich nicht außen vor lassen. Bisher hat es der GR Corolla zwar nicht nach Europa geschafft, teilweise produziert wird er ab 2026 jedoch schon mal in Großbritannien.
Nicht bestätigt ist jedoch, ob der große Bruder des GR Yaris mit seinem 1,6-Liter-Turbo-Benziner, über 300 PS und Allradantrieb tatsächlich auch hier verkauft wird. Eine logische Konsequenz wäre es allemal.
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