Neuer Toyota Prius Plug-in Hybrid im Test

Toyota sollte sich endlich mal einen Designer leisten, raunt mir ein Kollege manchmal zu, wenn nicht grade jemand aus der Presseabteilung des Herstellers dabei ist. Das nächste Mal, wenn ich ihn treffe, werde ich ihm antworten: Es gibt diesen Mann, er heißt Kodama Shunsaku. Und er scheint sein Handwerk zu verstehen, das zeigt der neue C-HR. Doch beim Gestalten des Prius ließ er sich von Lady Gaga inspirieren, um ein extremes Design zu schaffen. Gaga? Nun, das hat Kodama-san gesagt, nicht ich. Aber die aktuelle Prius-Generation sieht schon sehr … sehr speziell aus, vor allem in Türkis. Das gilt auch für den neuen Prius Plug-in Hybrid. Was das Ende April 2017 startende Auto kann, haben wir getestet.

Das mysteriöse ,Sonnenrad"
Den Prius gibt es mittlerweile seit 20 Jahren. Die Hybridtechnik ist im Großen und Ganzen die gleiche geblieben. Wenn Sie einmal verstanden haben, wie der ganze Krempel arbeitet, sind Sie fein raus, denn im Plug-in-Modell funktioniert es genauso. Dann Hut ab, Herr Ingenieur. Wir gewöhnlichen Sterblichen haben unsere Probleme mit dem mysteriösen ,Sonnenrad", das planetenähnlich von Zahnrädern umschwirrt wird. Und es auf irgendeine Art schafft, die Leistung der drei Motoren (zwei elektrische, eine Verbrennungsmaschine) bedarfsgemäß und hocheffizient auf die Antriebsachse und den Generator zu verteilen.

Nun 50 Kilometer Reichweite
Wie der Name sagt, kann die Plug-in-Version des Prius an der Steckdose aufgeladen werden. Nach zwei, drei Stunden kann man dann ...