Renault Boreal: Bigster-Bruder in Brasilien erwischt
Der Dacia bekommt für internationale Märkte sogar einen anderen Namen
Ende April hat Renault endlich den Namen seines mittelgroßen SUV bestätigt: Boreal. Das Auto war bereits bei früheren Gelegenheiten gesichtet worden, und es wurde versprochen, dass es demnächst offiziell vorgestellt werden würde. Die Tests gehen jedoch weiter, und das Modell wurde erneut gesichtet, allerdings noch in Tarnkleidung.
Offiziell hieß es damals von Renault: "Dieses Modell ist ein Meilenstein im International Game Plan 2027 und verdeutlicht die neuen weltweiten Ambitionen der Marke. Der Renault Boreal wird in Lateinamerika eingeführt und nach und nach mehr als 70 Länder erreichen.
Wie es die Tradition will, hat sich Renault bei der Namensgebung viel Mühe gegeben. Der Name Boreal ist ein Novum in der Modellpalette. Er ist von der französischen Sprache inspiriert und verdeutlicht die Wurzeln der Marke. Er ist sanft und harmonisch und lädt dazu ein, zu entfliehen und endlose Horizonte zu entdecken. Der Name bringt die Werte, für die der SUV steht, perfekt auf den Punkt: Technologie, Status und Komfort. Renault wird den Boreal in den kommenden Monaten offiziell in Brasilien vorstellen."
Die Fotos wurden von Leandro Anjos aufgenommen und auf seinem Profil Placa Verde auf Instagram veröffentlicht. Sie zeigen den neuen Renault Boreal in einer Form, die bereits wie seine endgültige Karosserie aussieht. Das Modell wird oberhalb des Duster angesiedelt sein und soll es mit Konkurrenten wie dem Jeep Compass und dem Toyota Corolla Cross aufnehmen. Die weltweite Markteinführung des Renault Boreal ist für den 10. Juli geplant.
Nun, für Europa ist der Boreal nicht vorgesehen. Warum zeigen wir ihn dann trotzdem? Es handelt sich nämlich de facto um den neuen Dacia Bigster mit Renault-Kleid. Im Format von 4,57 Meter Länge hat Renault bei uns aber schon den Austral und den noch etwas größeren Espace. Und natürlich den Bigster. Wie dieser wird auch der Boreal kein Siebensitzer sein.
Bildergalerie: Renault Boreal in Brasilien erwischt
Das neue SUV wird ein dynamisches Styling mit einer leicht abfallenden Dachlinie aufweisen, was ihm einen sportlicheren Charakter verleiht. Man kann auch sehen, dass die hintere Motorhaube sehr ausgeprägte, geometrische Züge haben wird, ähnlich wie bei den jüngsten Neuheiten der Marke wie dem Rafale, natürlich ohne den Coupé-Stil.
Das Design der Frontpartie dürfte sich ebenfalls an den aktuellen europäischen SUVs von Renault orientieren, mit einem stärker ausgeprägten Kühlergrill und einer leicht gewölbten Motorhaube. Erwartet wird eine Optik mit LED-Leuchten und einem Kühlergrill mit Diamantverzierungen. Wir vermuten, dass er die Vor-Facelift-Frontpartie von Austral und Espace verhält.
Renault Austral (2024)
Der Innenraum dürfte dem gleichen Rezept folgen wie das Äußere, wobei einige Bedienelemente und Elemente wie die Instrumententafel vom Bigster übernommen werden, aber mit mehr Raffinesse. Dazu kommen Komfortmerkmale wie ein Panorama-Schiebedach und eine breite Palette von Fahrassistenzsystemen, die ihn zum anspruchsvollsten Renault machen, der je in Südamerika hergestellt wurde.
Quelle: Placa Verde
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